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Solingen: Galileum soll im Juli 2019 Eröffnung feiern

Galileum : Bauleiter hält an Weltpremiere 2019 fest

Der Zeitplan für die Eröffnung des Galileums in Ohligs soll eingehalten werden. Der neue Architekt ist zuversichtlich, dass im Juli 2019 alles fertig ist.

Noch ist es eine der größten Baustellen Solingens. Aber die Verantwortlichen sind zuversichtlich, den Zeitplan für die Eröffnung des Galileums in Ohligs einzuhalten. Das hat jetzt der neue Bauleiter des Projektes, der Kölner Architekt Ulrich Schlüter, unterstrichen. Er geht davon aus, dass die Arbeiten im Juli nächsten Jahres abgeschlossen sein werden.

Gleichzeitig verwies Schlüter aber auch noch einmal auf die Schwierigkeiten, die mit der Realisierung des zukünftigen Planetariums einhergehen. So komme vor allem die Verbindung des Neubaus mit dem alten Kugelgasbehälter einer Herausforderung gleich, betonte der Architekt. „Da gehen die Fachingenieure mit mir ganz neue Wege, was man auch daran merkt, dass sich die Bauordnung gar nicht auf alle Details anwenden lässt und man diese entsprechend kreativ auslegen und quer denken muss“, sagt Ulrich Schlüter.

Dabei will der Bauleiter, dem das Millionen-Projekt erst zu einem recht späten Zeitpunkt übertragen wurde, – so weit es geht – an den preisgekrönten Plänen eines anderen Architektenbüros festhalten. „Mein Ziel ist es, diesen Entwurf umzusetzen“, versicherte Schlüter, der es als „sportlich“ bezeichnete, den Übergang in der Bauleitung über die Bühne zu bekommen. Doch dies werde gelingen, wenn alle Beteiligten zusammenarbeiten würden. Ulrich Schlüter: „Ein Planetarium in einem Kugelgasbehälter, das gibt es nur einmal auf der Welt.“

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Das Galileum soll am 5. Juli 2019 eröffnet werden und dann Planetarium sowie Sternwarte umfassen. Die Gesamtkosten für den Bau belaufen sich auf über 7,5 Millionen Euro. Knapp fünf Millionen fließen aus Städtebau-Fördermitteln des Landes NRW. Den Rest muss die Walter-Horn-Gesellschaft als Trägerin des Galileums mit Hilfe von Spenden und durch Sponsoring-Einnahmen aufbringen.