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Solingen-Film zeigt die Klingenstadt aus allen Perspektiven

Imagefilm für die Klingenstadt : Solingen aus allen Perspektiven

Im Auftrag des Initiativkreises schufen Ute und Ekkehard Kwast einen Film über sämtliche Facetten der Klingenstadt – und einzelne Videos zu bestimmten Aspekten des Stadtlebens.

Über den Wupperbergen geht die Sonne auf. Ein Obus fährt im Dämmerlicht durch die Innenstadt, und am Wipperkotten dreht sich unermüdlich das Wasserrad. Mit stimmungsvollen Bildern wie diesen nimmt der Film „Ein Jahr in Solingen“ die Zuschauer mit auf eine Reise durch die Klingenstadt – und zwar aus allen Perspektiven.

Mal fliegt der Betrachter über die von rot-golden schimmernden Wäldern umgebene Müngstener Brücke, blickt von der Bühne der Sommerparty auf die tanzende Menge hinab oder taucht mit einer Schildkröte in die Fluten der Wupper ab. Neun Aspekte der Klingenstadt bebildern Ute und Ekkehard Kwast von der Firma „PERFEKTvideo“ in ihrem Werk, darunter Natur, Sport, Arbeit, Forschung sowie das kulturelle Erbe und die Museumslandschaft.

Den Auftrag dazu bekamen die Eheleute vom Initiativkreis Solingen. „Wir wollen zeigen, dass Solingen wahnsinnig viel zu bieten hat – und ein besseres Bild der Stadt in der digitalen Welt abgeben“, sagt dessen Vorsitzender Jan Höttges. Beim Stöbern im Internet seien ihm und seinen Mitstreitern einfach zu wenig Positives über die Heimatstadt aufgefallen. Insbesondere die Internet-Auftritte von Unternehmen böten im Wettbewerb mit anderen Städten zu wenige Anreize für Arbeitskräfte, in die Klingenstadt zu kommen. Das soll sich nach Willen des Vereins ändern.

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Die Filmemacher nahmen über mehr als ein Jahr hinweg an rund 50 verschiedenen Schauplätzen eine riesige Menge an Material auf, besuchten dabei Unternehmen wie Wüsthof oder die Windmühlenmesser-Manufaktor Herder sowie das Kunst- oder Klingenmuseum. Neben einem 17-minütigen Überblicksfilm schnitten sie auch ausführliche Einzelvideos zu sämtlichen Aspekten zusammen. Das soll ganz praktisch auch Betrieben oder Vereinen zugute kommen: Die können sich bei Interesse an den Initiativkreis wenden und Filmaufnahmen kostenlos auf ihrer Homepage präsentieren. „Vor zwei Jahren haben wir ein Storyboard geschrieben“, berichtet Jan Höttges. Das Ergebnis der Arbeit sei aber letztlich noch über den Auftrag hinaus gegangen, lobt er die Filmemacher. Die versahen ihre eindrucksvollen Aufnahmen mit der passenden Musik. Ein Kommentar kommt noch dazu.

„Es war eine Herausforderung, alles unter einen Hut zu bringen“, blickt Ekkehard Kwast auf die Arbeit zurück. Mit Ehefrau Ute berichtet er auch von interessanten Erlebnissen und Begegnungen während den Dreharbeiten, etwa mit den asiatischen Touristinnen, die mit Freude die Regale bei Haribo durchstöberten, fleißigen Ehrenamtlern, die sich in die Organisation diverser Feste einbringen – oder mit Berufspendlern ins Rheinland: „Die“, schildert Ekkehard Kwast, „waren teilweise sprachlos, als sie erfuhren, was es in unserer Stadt alles gibt.“