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Rommerskirchen: Auf dem neuen Kunstrasen rollt jetzt der Ball

Rommerskirchen : Auf dem neuen Kunstrasen rollt jetzt der Ball

Am Samstag bestreitet die SG Rommerskirchen/Gilbach ein Match gegen die U19-Elf von Viktoria Köln. Mitte September wird gefeiert.

Seit knapp zwei Wochen rollt der Ball bei der SG Rommerskirchen/Gilbach auf Kunstrasen. Auch wenn die erste Mannschaft am Donnerstag die neue Saison auswärts bei RS Horrem eröffnet, steht dem Platz nach zwei Testspielen nun die erste Feuerprobe bevor: Kommenden Samstag, 24. August, spielt die erste Besetzung hier gegen das U19-Team von Viktoria Köln. In der Kreisliga A bestreitet sie am Donnerstag, 29. August, gegen den BV Wevelinghoven ihr erstes Heimspiel.

"Am 8. August hat der Generalunternehmer den Platz abgenommen", sagt Vorsitzender Karl-Heinz Wandke. Seither kann das neu gestylte Spielfeld in vollem Umfang für den Trainings- und Spielbetrieb genutzt werden. Mit 100 mal 64 Metern ist er nach den Worten von Vizepräsident Axel Neef "nur ein bisschen kleiner" als der bisherige Tennenplatz. Das angrenzende DFB-Kleinspielfeld misst 35 mal 40 Meter. Und weil noch etwas Platz übriggeblieben ist, wurde auch die im Zuge der Bauarbeiten entstandene Idee verwirklicht, ein kleines Feld für Beachvolleyball und Fußballtennis einzurichten.

Die offizielle Eröffnungsfeier ist für den 14. und 15. September vorgesehen. Insbesondere die Jugendmannschaften werden dann im Einsatz sein, die F-Jugendlichen sogar an beiden Tagen. Die U17-Damenmannschaft tritt gegen Gustorf an, das Altherrenteam misst seine Kräfte mit den Trainern und Betreuern, während der Gegner der ersten Mannschaft noch nicht feststeht.

Während Geschäftsführer Sascha Fieren keine Zweifel hegt, dass das Finanzierungskonzept sich bewähren wird, kann Karl-Heinz Wandke auf Erfolge bei der Gewinnung von Sponsoren verweisen. "Wir haben drei neue Partner für die Bandenwerbung bekommen", erzählt er. Auch was den Rückhalt der Bevölkerung angeht, hat der mit mehr als 400 Mitgliedern (rund 70 Prozent Kinder und Jugendliche) größte Fußballverein der Gemeinde keinen Grund zur Klage: Eine Haustürsammlung für das 500 000 Euro teure Projekt Kunstrasen hat den stattlichen Betrag von 5500 Euro erbracht. Dankbar sind die Verantwortlichen auch den freiwilligen Helfern für ihr Engagement. Zehn bis 15 waren regelmäßig vertreten, in Spitzenzeiten packten mehr als 30 Mitglieder mit an, als es in den vergangenen Monaten darum ging, fast 2000 Quadratmeter Pflastersteine und 100 L-Steine zu verlegen. "In den kommenden Jahren müssen wir weitere Eigenleistungen zur Instandhaltung und Verschönerung erbringen", sagt Axel Neef.

(NGZ)