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Rheinberg: Frag' doch mal die Maus!

Rheinberg : Frag' doch mal die Maus!

Etwa 60 Kinder im Alter zwischen 6 und 13 Jahren kamen am Montag zum ersten Tag der Ferienaktion in der Begegnungsstätte Reichelsiedlung in Rheinberg. Aufführung am Samstag beim "Tag der Begegnungen".

Wenn Kinder Fragen haben, dann weiß eine ganz bestimmt die Antwort: die Maus. Zusammen mit ihren Freunden, dem Elefant und der Ente, ist die schlaue Trickfigur mit den großen Kulleraugen seit über 40 Jahren bei Groß und Klein beliebt.

Das diesjährige Herbstferienprogramm in der Begegnungsstätte Reichelsiedlung steht unter dem Motto "Frag' doch mal die Maus". Etwa 60 Kinder im Alter zwischen 6 und 13 Jahren kamen gestern zum ersten Tag der Ferienaktion, an der jedes Jahr zwischen 100 und 120 Kinder teilnehmen.

"Am Dienstag kommen meist noch mehr. So viele Kinder wie heute waren noch nie am ersten Tag da", sagte Heinz Drobner vom Fachbereich Jugend bei der Stadt Rheinberg. Der Leiter der Begegnungsstätte begrüßte die kleinen Gäste, die alle beim großen Mäusespektakel mitmachen wollen.

Das soll am Samstag beim Fest der Begegnung aufgeführt werden. "Woher kennt ihr denn die Maus?" fragte Drobner in die Runde. "Aus dem Fernsehen", kam wie aus der Pistole geschossen die Antwort. "Ihr werdet die ganze Woche mit der Maus, dem Elefanten und der Ente spielen, basteln und malen", verkündete Drobner.

In Gruppen eingeteilt

Bevor die Kinder in Gruppen eingeteilt wurden, gab es erst ein paar gemeinsame Spiele zum gegenseitigen Kennenlernen. Bernard Bauguitte vom Diakonischen Werk und Marco Kutz vom Jugendzentrum Zuff waren als Projektpartner mit ihren Teams aktiv vor Ort dabei. Insgesamt 16 Leute helfen bei der Organisation, Durchführung und Kinderbetreuung mit.

Ab Dienstag gehen die Kinder in die einzelnen Vorbereitungsgruppen. Diese tragen so schöne Namen wie "Kapitän Blaubär lügt mal wieder", "Die Maus und der Drachen", "Die Maus auf Entdeckungstour" oder "Die Reise mit dem Kleinen Maulwurf".

"Die Inhalte werden von den Kindern in den Gruppen erarbeitet. Wir geben nur ein grobes Raster vor", erklärte Drobner. Singen, tanzen, das Nähen und Basteln von Kostümen, der Aufbau der Bühne — alles das übernehmen die kleinen Mäuse-Darsteller selbst.

Ständig wachsender Zuspruch

Für das Rheinberger Mäusespektakel werden die einzelnen Teile der Aufführung mit dem sprichwörtlichen "roten Faden" zu einem großen Ganzen zusammengefügt. Eine Reporter-Gruppe dokumentiert die Entstehung mit Fotos, Filmaufnahmen und Interviews.

Das Herbstferienprogramm, das von der Begegnungsstätte Reichelsiedlung, dem Jugendamt der Stadt Rheinberg, dem Diakonischen Werk Kirchenkreis Moers Dienststelle Rheinberg und seit letztem Jahr auch vom Jugendzentrum Zuff durchgeführt wird, findet zum 13. Mal statt.

Der ständig wachsende Zuspruch stellt die Veranstalter vor Herausforderungen. Die Teilnahme ist für alle Kinder kostenfrei.

(krsa)