Musikpreis für Realschule Lintorf

Landesweiter Wettbewerb: Toleranz verträgt laute Töne

Die Lintorfer Käthe-Kollwitz-Realschule hat einen besonderen Musikpreis gewonnen.

Schüler der jetzigen Klasse 10d des Realschul-Teilstandorts hatten sich mit dem Thema Toleranz und Intoleranz auseinandergesetzt und an einem vom Schulzentrum Buchheim in Köln ausgeschriebenen, landesweiten Schulwettbewerb für Schüler ab der 5. Klasse teilgenommen.

„Zum Thema ,Get loud for tolerance‘, was frei übersetzt soviel wie , Erhebe deine Stimme für Toleranz‘ bedeutet, sollte ein nachgesungener oder selbst geschriebener Song eingereicht werden“, sagte Lehrerin Petra Sproten. Es entsprang die Musik und der Text zu ihrem Beitrag „Dream“. Da das Lied von Jüngeren und Älteren gemeinsam gesungen werden sollte, beteiligten sich zusätzlich auch Schüler und Schülerinnen weiterer Klassen (insgesamt etwa 40 Schüler) sowie einige Lehrer.

Ende April wurde der in der Schule aufgenommene Beitrag eingereicht. Nach den Sommerferien kam dann eine Einladung zur Preisverleihung im November. “Eine externe schulfremde Jury, bestehend aus dem Komponisten Lars Bügel, den Opernsängerinnen Maarja Purga und Katharina Diegritz sowie dem Intendant der Kölner Philharmonie Louwrens Laangevoort, hatte unseren Song von 22 Beiträgen auf den dritten Platz gewählt. Mit der Unterstützung des Fördervereins charterten wir darum vergangene Woche ein Bus und fuhren mit 20 Schülern, einigen Eltern und unserem Standortleiter Herrn Dr. Witthoff nach Köln , um unseren Preis entgegenzunehmen“, so Sproten.

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Bei einer feierlichen Preisverleihung, zu der rund 300 Gäste in die Aula des Kölner Schulzentrums kamen, wurden die Gewinner gekürt und ihre Beiträge dem Publikum präsentiert, die ein deutliches Zeichen für ein tolerantes, vorurteilsfreies und lebendiges Miteinander in einer bunten Gesellschaft setzen.

„Es war ein tolles Erlebnis, bei diesem Musikwettbewerb mitzumachen und es war ein gutes Gefühl, bei so vielen Teilnehmern den dritten Platz zu belegen“, fasste Julia aus der 8d die Meinung der Lintorfer Teilnehmer zusammen.

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