Heiligenhaus: Auf der östlichen Seite der Friedhofsallee haben in diesem Monat die Vorarbeiten einer Baustraße begonnen

Heiligenhaus: Zunächst wird eine Baustraße geschaffen . : Startschuss für den Innovationspark

Auf der östlichen Seite der Friedhofsallee haben in diesem Monat die Vorarbeiten für eine Baustraße begonnen

Es geht los: Auf der östlichen Seite der Friedhofsallee haben in diesem Monat die Vorarbeiten einer Baustraße begonnen – erstes sichtbares Zeichen für das neue Gewerbegebiet, das unter dem klangvollen Namen Innovationspark zukunftsträchtige Unternehmen ansiedeln will.

Langfristig stabile Gewerbesteuereinnahmen sowie hochqualifizierte Arbeitsplätze sollen dort, so der Wunsch der Planer, akquiriert werden. Für die Wirtschaftsförderer im Rathaus eine Mammutaufgabe, denn das bisherige Tagesgeschehen, wie beispielsweise die Bestandspflege, gehört eben auch noch zu ihrem Tagewerk. „Während in den vergangenen Jahren überwiegend kleinteilige Flächenangebote zur Vermarktung angeboten werden konnten, steht mit dem Innovationspark ein Gewerbeflächenpotenzial von rund 30 Hektar hochattraktive Flächen sowohl für groß-, als auch kleinteilige Ansiedlungen und unterschiedlichen Profilen zur Verfügung“, heißt es in einer aktualisierten Form des Wirtschaftsförderungskonzeptes, das dem gleichnamigen Ausschuss vor kurzem vorlag.

Ein solches Konzept, das auch die kommenden Ansprüche in diesem Fachbereich aufzeigen soll, wurde von der Politik lange nachfragt. Mit dem nach 2015 nun noch einmal aktualisierten Konzept zeigte sich der Ausschuss aber noch nicht zufrieden, Nachbesserungen in der Ausgestaltung der zukünftigen Potenziale und Ziele wurden gefordert.

Die Entwicklung, Erschließung und Vermarktung der Flächen im Innovationspark wird abschnittsweise durch die Stadt- und Bodenentwicklungsgesellschaft Heiligenhaus (SBEG), in enger Abstimmung und Unterstützung durch die Wirtschaftsförderung erfolgen. Dafür wurde in der städtischen Tochter eine neue Vollzeitstelle eingerichtet, die ab dem Jahreswechsel eng mit der zweiköpfigen Wirtschaftsförderung verzahnt, die Entwicklung des Innovationsparks voran treiben soll.

Zu den grundsätzlich formulierten Zielen gehören mit oberster Priorität, die bestehende Wirtschafts- und Unternehmensstruktur zu stärken und auszubauen sowie die Bandbreite der Branchen im Sinne der Diversifizierung auszuweiten. Außerdem die Sicherung bestehender Arbeits- und Ausbildungsplätze, Entwicklung, Beratung und nachhaltige Vermarktung von Gewerbeflächen, Stabilisierung der Finanzsituation durch entsprechendes Gewerbesteueraufkommen, aber auch die Anpassung des Gewerbesteuerhebesatzes auf regional wettbewerbsfähiges Niveau. Dazu kämen unternehmerorientierte Netzwerke und der Ausbau der Einzelhandelsstruktur verbunden mit einer Branchendiversifizierung.

„Weiche Standortfaktoren“ wie etwa die positive Wahrnehmung und Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Heiligenhaus sollen ebenfalls gestärkt werden, der Tourismus gefördert und Stadtmarketing-Projekte ausgebaut werden.