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17 Anlagen in Rade werden beim Probealarm getestet

Warntag in Radevormwald : 17 Anlagen in Rade werden beim Probealarm getestet

Wenn am morgigen Donnerstag in Radevormwald die Sirenen aufheulen, sollten Einwohner nicht irritiert sein. Um 11 Uhr findet – wie üblicherweise am zweiten Donnerstag im März – ein landesweiter Probealarm statt.

„Im gesamten Oberbergischen Kreis werden etwa 50 Sirenen im Abstand von fünf Minuten unterschiedliche Signaltöne abgeben. Zudem wird die kostenlose Warn-App NINA (Notfall- Informations- und Nachrichten-App) in diesem Zusammenhang getestet“, informiert die Kreisverwaltung.

Der Alarm wird von der Katastrophenbehörde des Kreises ausgelöst, doch die Mitarbeiter der Radevormwalder Verwaltung haben ebenfalls ein Auge darauf, dass alles einwandfrei funktioniert. „Wir verfügen in unserer Stadt über 15 stationäre und zwei mobile Anlagen“, erläutert Jochen Knorz, der Leiter des Ordnungsamtes.

Im vergangenen Jahr machten bundesweit viele Pannen bei dem Probealarm Schlagzeilen. Der Chef des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe musste daraufhin seinen Hut nehmen. „Wir hatten beim Probealarm 2020 bei einer Anlage einen technischen Defekt“, berichtet Jochen Knorz. Die Modernisierung der Geräte ist im Gange, etwa die Hälfte sei inzwischen auf moderne Sirenen umgerüstet worden. Manche von diesen verfügen auch über die Möglichkeit, Sprachdurchsagen zu tätigen. 

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Zum Beginn des heutigen Probealarms gibt es das Signal „Entwarnung“, ein Dauerton von einer Minute. Es folgt nach einer Pause das Sirenensignal „Warnung“ – ein auf- und abschwellender Dauerton von etwa einer Minute. Anschließend ist dann wieder das Signal „Entwarnung“ zu hören.

Probealarme finden in der Bergstadt regelmäßig statt. Dass die Sirenen im Fall eines Feueralarms einwandfrei funktionieren, wird in Radevormwald grundsätzlich einmal im Monat, nämlich jeweils am ersten Samstag um 11.30 Uhr, getestet.

(s-g)