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Neuss: Weidemann kehrt in den "Dom" zurück

Neuss : Weidemann kehrt in den "Dom" zurück

Rechtzeitig vor den großen Ehrenabenden und dem Schützenfest gehen im "Dom" wieder die Lichter an. Seit Heiligabend hatte das Traditionslokal an der Michaelstraße geschlossen, das in der Vergangenheit bewegte Zeiten und viele Pächterwechsel durchmachte.

"Wir versuchen es noch einmal in Eigenregie", sagt für die Eigentümer-Familie Klaus Wiertz (46), der gemeinsam mit seiner Frau Maria-Luise hinter dem Projekt steht.

Für den Neubeginn holte sich das Ehepaar Wiertz namhafte Verstärkung ins Team: Günter Weidemann (66) verlässt sein Düsseldorfer Altenteil und kehrt an die alte Wirkungsstätte zurück. "Er hilft uns in der Betriebsleitung, damit wir gut aus den Startlöchern kommen", sagt Klaus Wiertz, "und er baut einen jungen Mann auf." Der steht bereits ab sofort bereit: Rene Hopp.

Der Name Günter Weidemann hat als Wirt in Neuss einen guten Klang. Als der "Dom" noch unter Frankenheim-Flagge segelte, steuerte Weidemann viele Jahres den Brauerei-Ausschank auf Erfolgskurs, wechselte später als Pächter ins Vogthaus am Münsterplatz und zur Gaststätte Püllen an der Bergheimer Straße. Zum Jahreswechsel 2007/08 meldete er sich in den Ruhestand ab. Jetzt kehrt er zurück.

Seit 1601 wird im "Dom" obergäriges Bier gebraut; seit 1801 ist die Hausbrauerei ununterbrochen im Besitz der Familie Wiertz, heute in der siebten Generation. Der "Dom" hat dienstags bis freitags ab 17 Uhr geöffnet; samstags ab 11 Uhr.

(NGZ)