Neuss: So war das Richtfest an der Königsstraße

Neubau in Neuss : Richtfest für neue Kita und Eigentumswohnungen

Strahlender Sonnenschein und Saxophon-Klänge begleiteten das Richtfest an der Königsstraße.

Auf der einstigen Freifläche an der Königsstraße ist am Freitag das Richtfest für den Wohnhaus-Rohbau gefeiert worden. Auf vier Etagen sollen insgesamt 21 Wohneinheiten entstehen. Im Erdgeschoss wird es außerdem eine neue Kindertagesstätte geben mit insgesamt drei Gruppen. Damit jede Gruppe auch einen eigenen Außenbereich hat, soll der Hinterhof noch begrünt werden. Doch das ist Zukunftsmusik, denn zum Richtfest mussten sich die Gäste noch mit der betonierten Oberfläche der Tiefgarage zufriedenstellen. Dafür aber wurde das Richtfest von strahlender Herbstsonne und Musik eines Saxophonisten begleitet.

Dass es mit dem Bau nun in großen Schritten voran geht, freut alle Beteiligten: Denn geplant wurde das Bauvorhaben bereits seit 2014. Im Februar 2017 erteilte die Stadt dann die Baugenehmigung, und im November vergangenes Jahr starteten die Bauarbeiten. „Die Baufirma Lothar Beeck hat den Rohbau in nur fünf Monaten fertiggestellt. Das ist eine Rekordzeit“, lobte Ingo Buchmayer, einer der geschäftsführenden Gesellschafter der Gewerbe- und Wohnungsbau GmbH (GWB). Die GWB wurde 1991 gegründet und beschäftigt sich seitdem überwiegend mit dem Bau von Eigentumswohnungen. An der Königsstraße sollen diese voraussichtlich Ende 2020 bezugsfähig sein, schätzt der Gesellschafter. Die Kindertagesstätte soll dann 2021 eröffnen.

Das Richtfest wurde von einer feierlichen Rede Buchmayers von einem Balkon des Gebäudes eröffnet. Zimmermann Ingo Kotzian trank bei seinem Richtstoß auf den Bau, die Anwesenden und die beteiligten Unternehmen und ließ unter Applaus der Gäste traditionsgemäß ein Glas zerschellen.

Unter den Gästen waren neben Mitarbeitern der GWB auch die Beigeordneten der Stadt Ralf Hörskens (Jugend und Soziales) und Christoph Hölters (Planung, Bau und Verkehr). „Ich freue mich sehr, dass wir diese Lücke im Stadtbild schließen können“, bekundete Hölters und sprach den dringenden Bedarf von Kitas in der Innenstadt an.

Die Eigentumswohnungen selbst bieten auch einigen Komfort: So sind Aufzug, Fußbodenheizung, elektrische Rollläden und flache Schwellen in der Wohnanlage vorhanden und eine Solaranlage auf dem Dach soll künftig die Hausgemeinschaft mit Strom beliefern. Inzwischen sind alle Wohnungen bis auf eine verkauft. Der Quadratmeter lag zwischen 3900 bis 4300 Euro.

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