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Restaurant „Zur Post“ in Rheurdt feiert Wiedereröffnung mit der Band Luke Vito.

Restaurant in Rheurdt : „Zur Post“: Wiedereröffnung mit der Band Luke Vito

Das freut viele Rheurdter: Der Betrieb im Restaurant Zur Post läuft weiter. Am Freitag (14. Februar), geht es dort nach zwei Monaten Pause und einer gründlichen Renovierung wieder los. Die neue Wirtin Diana Körber und ihr Team wollen den Anlass zusammen mit Besuchern bei „Rock im Saal“ mit der Akustik-Coverband Luke Vito feiern.

Für viele Vereine war die Gaststätte mit Kegelbahn und Saal erste Adresse für Treffen, Sitzungen, Feiern gewesen. Am 15. Dezember fiel dann aber erstmal der Vorhang: der vormalige Betreiber wollte sich zur Ruhe setzen und das Haus verkaufen. Es sei unsicher gewesen, ob das Lokal nochmal öffnen würde, sagt Diana Körber. „Das hätte ich sehr schade für Rheurdt gefunden. Es hätte mir das Herz zerbrochen.“ Dann seien zwei Rheurdter mit einem Plan an sie herangetreten: „Sie wollten das Haus kaufen und renovieren, wenn ich die Leitung übernehme.“ Neun Jahre lang hatte sie in der „Post“ als Kellnerin gearbeitet, sie kennt die Gäste, und die Gäste kennen sie. „Ich hab mit meiner Familie gesprochen, eine Nacht darüber geschlafen und dann zugesagt“, sagt die frischgebackene Wirtin.

Nicht nur ihre Familie (Mann und zwei erwachsene Söhne) „zieht mit“. Auch Freunde und Bekannte haben Diana Körber beim Schritt in die Selbstständigkeit unterstützt. „Ich habe viel positives Feedback erhalten.“ Und zum Glück viele helfende Hände gefunden. „Wo eine Baustelle ist, ist viel Dreck“, sagt die Wirtin.

Diana Körber hat auch das fünfköpfige Team der „Post“ samt Köchin übernommen – beste Voraussetzung für einen nahtlosen Übergang in die neue Ära des Traditionshauses an der Rathausstraße 2. Auf der Speisekarte werden internationale und regionale Gerichte stehen. Der normale Betrieb mit Küche soll allerdings erst am Samstag anlaufen. Am Freitag wird zunächst bei Getränken und Musik die Wiedereröffnung gefeiert. Um 18 Uhr geht’s los, der „Rock im Saal“ startet um 21 Uhr. Da wird bestimmt das halbe Dorf kommen, oder? Ja, sagt Diana Körber. „Wenn nicht sogar das ganze!“