Rollhockey: GRSC verliert 5:10 auf kleiner, glatter Spielfläche

Rollhockey: GRSC verliert 5:10 auf kleiner, glatter Spielfläche

Thomas Müllers hatte sich bestimmt einen anderen Einstand gewünscht. Zum einen durfte der neue Trainer des Gladbacher RSC zum Rückrundenauftakt bei der RSpVgg Herten wegen einer Sperre nicht auf der Bank Platz nehmen. Zum anderen trat der Zweitligist mit einer derartigen Rumpftruppe an, dass sogar Ersatztorwart Sebastian Hortmanns als Feldspieler aushelfen musste.

Entsprechend fand Müllers trotz der 5:10 (2:6)-Niederlage in Herten eher lobende Worte für seine Mannschaft: "Die kämpferische Einstellung war vollkommen in Ordnung. Und das Ergebnis spiegelt auch nicht ganz den Spielverlauf wieder." Auf der ungewohnt kleinen und glatten Spielfläche der Gastgeber ging der GRSC durch Niclas Fink und Yanick Schröder zu Beginn zweimal in Führung, geriet aber noch vor der Pause entscheidend in Rückstand. Es machte sich bemerkbar, dass in Markus Beermann und Kapitän Philipp Martin erfahrene Stützen fehlten.

"Wir haben es versäumt, unsere Chancen zu nutzen, während Herten vor allem seine Penalties und direkten Freistöße verwandelte", sagte Müllers. So reichte es nur noch zu drei Treffern von Schröder (2) und Andreas Zons. Durch die Niederlage fiel der GRSC vom dritten auf den vierten Platz zurück.

(RP)