Rollhockey: Darf Thomas Müllers an der Bande stehen?

Rollhockey: Darf Thomas Müllers an der Bande stehen?

Heute abend beim Rückrundenauftakt der Zweiten Liga feiert Thomas Müllers als Trainer des Gladbacher RSC seine Premiere. Ob er allerdings auch am Bandenrand stehen darf, ist noch nicht sicher. "Ich weiß nicht, wie sich meine Rote Karte aus dem letzten Hinrundespiel auf meine jetzige Trainertätigkeit auswirkt", sagt Müllers, der früher als geplant das Amt von Ulrich Bolten übernommen hat.

Da dieser aus gesundheitlichen Gründen seinen Abschied um einige Monate vorziehen musste, wechselt der Stürmer jetzt schon die Seiten.

"Ich werde nur bei einem personellen Engpass selbst spielen, ansonsten mich auf meine Aufgabe konzentrieren", sagt Müllers, der den GRSC auf einem guten dritten Platz übernommen hat. "Diese Position zu halten ist für die Rückrunde das realistische Ziel. Wir müssen sehen, wie stabil wir die Runde mit vielen Auswärtsspielen bestreiten können", so Müllers. Hilfreich wäre da ein Sieg bei der RSpVgg Herten, derzeit Tabellenfünfter.

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Der deutliche 13:4-Sieg im Hinspiel darf jedoch kein Maßstab sein. "Herten hat eine wesentlich kleinere Halle als wir und durch diese Gegebenheiten Vorteile", sagt Müllers, der zudem nicht die bestmögliche Mannschaft aufbieten kann. Philipp Martin fällt wegen eines Nasenbeinbruchs auf jeden Fall aus, zudem sind die Einsätze von Markus Beermann und Simon Fels noch nicht gesichert.

(RP)