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Mönchengladbach: Ein Paket mit Unterschriften für Erhalt der Hauptschulen

Bürgerbegehren in Mönchengladbach : Ein Paket mit Unterschriften für Erhalt der Hauptschulen

Die Initiatoren des Bürgerbegehrens waren selbst überrascht, wie viele Menschen sich für ihr Anliegen aussprachen und die Schulvielfalt in der Stadt erhalten wollen.

Insgesamt 14.423 Unterschriften Mönchengladbacher Bürger  hat das Bündnis für Schulvielfalt im Rahmen des Bürgerbegehrens „Schulvielfalt statt Ausdünnung“ an die Verwaltung der Stadt zur Prüfung übergeben. Soll das Bürgerbegehren erfolgreich sein, müssen 8285 Unterschriften in einer festgelegten Frist eingesammelt werden.

Nachdem bereits vorab 8000 Unterschriften für den Erhalt der katholischen Hauptschule Neuwerk und der  Gemeinschaftshauptschule Kirschhecke übergeben wurden, kamen am Freitag fristgerecht weitere 6.423 hinzu, die Oberbürgermeister Felix Heinrichs in Empfang nahm.

Die vorgeschrieben Anzahl an Unterschriften wurde weit überschritten. Eine Vorsichtsmaßnahme, wie Anne Embser, Sprecherin des Bündnisses, erklärt, denn der Bürgerservice der Stadtverwaltung überprüft die Listen auf Gültigkeit. Bereits im Vorfeld hatte die Gruppe hunderte Unterschriften aussortiert, die in Kenntnis der Rechtslage (nur Bürgerinnen und Bürger der Stadt), trotzdem als Zeichen der Solidarität aus vielen Nachbargemeinden eingereicht wurden.

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Bis zum Ende der Woche, so erklärte OB Heinrichs, seien die Listen ausgezählt und würden für die Ratssitzung am 16. Februar vorbereitet. Dann entscheidet der Rat nicht über die Gültigkeit der Listen, sondern auch darüber, ob der Beschluss, die beiden Hauptschulen zu schließen, aufgehoben wird. Das Bündnis für Schulvielfalt will sich weiterhin für den Erhalt von Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, Förderschulen und Berufskollegs einsetzen.

(fju)