Mettmann: Stadtteilfest ist eine muntere Sache

Mettmann: Stadtteilfest ist eine muntere Sache

Der Erlös des gesamten Festes wird für die Verschönerung des Spielplatzes Am Steinbruch in Süd verwendet.

Da haben die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Stadtteilkonferenz Mettmann Süd um Robert Güde wahrhaft Großartiges geleistet: Das Sommerfest, das auf dem Gelände des Spielplatzes Am Steinbruch in Süd stattfand, war einfach gelungen. Die Schützlinge Uta Blomes von Mettmann Sport bildeten den famosen Auftakt für dieses sonntägliche Familienvergnügen: Bei strahlendem Wetter zeigten der Turnnachwuchs, was Sportliches in ihnen steckt: Brücke, Handstand mit Überschlag, Radschlagen und Vieles mehr wurden kräftig beklatscht.

Die sehr engagierte Nicola Hengst-Gohlke von den Spielplatzpaten hatte selbstgenähte Sporttaschen zur Versteigerung angeboten und zum Schluss waren immerhin sechs verkauft worden (Mindestgebot 50 Euro). Der Erlös des gesamten Festes wird zur Verschönerung des Spielplatzes verwendet.

Das Altenstift der Caritas in Süd beteiligte sich mit einem gut frequentierten Getränkestand, der SKFM mit einer Wäscherei Offerte: "Wir waschen, trocknen und bügeln für Sie" und Hephata hatte Blumen getiftet, die in heimischen Gärten später gedeihen sollten.

Besonders umlagert war der Kuchenstand mit seinem umwerfenden Angebot: Ganz viele Bewohner des Stadtteils hatten ihre Kuchenspende abgegeben und auch den Service am Stand übernommen - eine tolle Gemeinschaftsarbeit.

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Die Grundschule am Neandertal mit ihrer stets einsatzfreudigen Schulleiterin Carmen Bryks lud zum Schminken ein und das Kinder- und Familienzentrum Süd ließ auf den Spuren von Günther Uecker wandeln: Hier wurden Nagelbilder gefertigt, die aber mittels einer Kugel auch noch zum Klingen gebracht wurden. Am Kaffeetisch hatte es sich auch Elahmad Soumaya aus dem Libanon gemütlich gemacht. Sie lebt mit ihrer Familie seit drei Jahren in Mettmann und freute sich, dass ihre Kinder beim Fest dabei waren. Auch Fatima Sultani aus Afghanistan genoss mit ihren Kindern das bunte Treiben auf dem großzügigen Spielplatz. Der Stand mit den Lahmacum, der türkischen Pizza, wurde von Serap Akar und Nevin Karabatman komplett gemanagt. Am Tag zuvor hatten die beiden Frauen Dutzende von Fladen gebacken und diese frisch mit Hackfleisch und diversen Gewürzen gefüllt. Sie gingen weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln.

Elisa war mit ihren in Süd wohnenden Großeltern zum Steinbruch gekommen und kletterte auf dem Klettergerüst bis in schwindelerregende Höhen. Und die Hüpfburg vom Stadtjugendring war natürlich auch ein besonderer Anziehungspunkt.

Bei diesem munteren Nachbarschaftsfest stimmte einfach alles: Die vielen Besucher, das unglaublich abwechslungsreiche Programm, das Wetter und das harmonische Miteinander. Bezirkssheriff Elmar Graé konnte jedenfalls dem Treiben am Steinbruch absolut entspannt zusehen.

(eise)
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