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Kommentar - Danke für den Einsatz im Impfzentrum des Kreises Mettmann

Impfzentrum in Erkrath : Danke für diesen Einsatz

Acht Monate war es Tag für Tag geöffnet: das Impfzentrum des Kreises Mettmann. Es hat den Schutz vor dem Corona-Virus institutionalisiert. Und macht es unmöglich, die Wirksamkeit der Corona-Maßnahmen weiterhin zu leugnen.

Für das Impfzentrum gab es keine Blaupause, kein Vorbild. „Und hoffentlich brauchen wir so etwas nie wieder“, bilanzierte Landrat Thomas Hendele am Donnerstag. Da war ihm die Erleichterung anzumerken an dem Tag, an dem der Härtetest für die Zivilgesellschaft im Kreis Mettmann zum letzten Mal öffnete.

Viel haben wir in acht Monaten geschimpft über Terminchaos und fehlende Parkplätze, lange Wartezeiten und sich ständig ändernde Regeln. Und über den Standort einer Einrichtung, die es so hoffentlich kein zweites Mal geben muss. Doch am Ende des Tages gibt es mehr Plus- als Minuszeichen zum Impfzentrum.

Alle Mitwirkenden haben zusammengehalten und den Impfgang für die Bürger des Kreises Mettmann so angenehm gemacht, wie das beim Thema Corona und Gesundheit möglich war. Viele Dutzend Danke-Mails sind der Beleg. Und wer immer noch billigen Horror verbreitet über den Impfstoff, der ignoriert, dass es bei 314.000 Impfungen im Kreis Mettmann keinen einzigen Beleg für verqueres Denken gibt. Impfnebenwirkungen – ja, vor allem bei Astrazeneca, das an Polizeibeamte verimpft wurde. Bleibende Impfschäden – nein. Danke für diesen Einsatz. Dirk Neubauer