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Meerbusch: Gezielte Hilfe vor Ort

Meerbusch : Gezielte Hilfe vor Ort

Plan-Paten unterstützt vor allem Kinder im Tsunami-Gebiet. Sie sollen therapeutische Betreuung und Rückzugsräume bekommen. Der Weg, den die Hilfe nimmt, ist im Internet nachzuvollziehen. Die Initiative "Kinder für Kinder" spendet in dieses Projekt.

Claudia Strerath zögerte nicht, als Georg Heuschen seine Idee der Privat-Initiative "Kinder für Kinder" als Hilfsprojekt für Japan vorstellte: "Ich habe die Meinung in unserem Kreis abgefragt."

Eine Antwort erhielt die Leiterin der Meerbuscher Aktionsgruppe von Plan International Deutschland bei der letzten Gruppenzusammenkunft: "Alle fanden es prima." Damit stand die Frage, warum sich die für Kinderrechte in Entwicklungsländern stark machende Organisation jetzt in einem reichen Industrieland engagiert, nur kurz im Raum.

"Eigentlich ist Japan ein reines Geberland. Das heißt, dass viele Familien dort Patenschaften für Kinder in notleidenden Ländern übernommen haben", erklärt Claudia Strerath.

Da aber in Teilen Japans zurzeit große Not herrscht, legt Plan einen auf 18 Monate befristeten Hilfsfond für die Tsunami-Opfer auf. Die Mittel dienen primär dazu, den traumatisierten Kindern eine therapeutische Unterstützung zu ermöglichen und Rückzugsräume innerhalb der Auffangstationen zu bieten.

So wird beispielsweise der Kindergarten in Tagajo, 20 Kilometer entfernt vom Tsunami-Zentrum Sendai, unterstützt. "Es werden keine Patenschaften vermittelt", betont Claudia Strerath.

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Sie findet, dass die Aktion der Kinder in Büderich sehr gut in dieses Projekt mit sofortiger Umsetzung hinein passt. Denn die von Georg Heuschen und seiner Tochter Davina initiierte Spendenaktion soll gezielt vor Ort Hilfe schaffen.

Da setzt auch das Plan-Engagement an. Deshalb kann anhand von zeitnah abgestimmten und aktualisierten Spenden- und Kennnummern auf der Website www.kinder-fuer-kinder.net verfolgt werden, welche Hilfe aus Meerbusch kommt.

"In den Meerbuscher Schulen gibt es viele japanische Kinder. Ich denke, dass die Mitschüler deshalb besonders sensibilisiert sind", beschreibt Claudia Strerath die Aktion "Kinder für Kinder", die ihre Spenden ins Plan-Paten-Projekt gibt.

(RP)