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Meerbusch: Die Gemeinschaftsschule

Meerbusch : Die Gemeinschaftsschule

Worin liegt der Unterschied zur Verbundschule? Eine Verbundschule wäre die Zusammenlegung von Haupt- und Realschule ohne Abituroption.

Worin unterscheidet sich die Gemeinschaftsschule von der Gesamtschule? Anders als die Gesamtschule kann die Gemeinschaftsschule in kleinen Einheiten arbeiten. Vor Ort kann sie in einem Gebäude Unterricht für die Klassen fünf bis zehn anbieten, muss aber verpflichtend die Option auf das Abitur mit einem Gymnasium, einer Gesamtschule oder einem Berufskolleg verankern. Nach der zehnten Klasse können die Schüler dann auf eine Kooperationsschule mit Sekundarstufe II wechseln. Die Gemeinschaftsschule muss nicht unbedingt vierzügig starten wie die Gesamtschule. Drei Eingangsklassen würden ebenfalls vom Ministerium genehmigt, so Nina Heil, Sprecherin des Schulministeriums. Grundsätzlich werden die Klassen fünf und sechs gemeinsam unterrichtet. Ab Klasse sieben sind unterschiedliche Modelle möglich – Haut-, Real- oder gymnasiale Zweige sowie weiterhin gemeinsamer Unterricht oder teilintegrierter Unterricht (nach Leistung).

Welches Personal wird benötigt? Bis zu einem Drittel der Lehrer sollte die Befähigung zur Sekundarstufe II haben. Die Stellen würden neu ausgeschrieben.

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Förderung So lange der Modellversuch läuft gibt es höhere Zuschüsse. Allerdings können in NRW nur bis zu 50 Schulen im Rahmen des Modellversuchs gegründet werden. Angestrebt ist, sie zu Regelschulen zu machen.

Aufbau Sukzessive, alte Klassen laufen aus, Aufbau von unten

(RP)