Meerbusch: Fluglärm: OVG Münster weist Klagen ab

Meerbusch : Fluglärm: OVG Münster weist Klagen ab

Der Flughafen Düsseldorf darf 14 weitere Abstellplätze für Flugzeuge bauen. Das Oberverwaltungsgericht Münster hat am Freitagmittag die Klagen von Anwohnern sowie der Städte Meerbusch, Kaarst und Ratingen abgewiesen.

Die Stadt Meerbusch hatte geklagt, weil das NRW-Verkehrsministerium die Nachbarstädte und Bürger im Planfeststellungsverfahren zum Ausbauvorhaben des Flughafens nicht beteiligt hatte. Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage kritisiert die Entscheidung des Gerichts: "Wir sind der Auffassung, dass der Flughafen den Ausbau des Vorfeldes benötigt, um die beantragte Kapazitätserweiterung vorzubereiten", so die Bürgermeisterin. Schon jetzt sei der Airport überhaupt nicht in der Lage, die genehmigten 131.000 Starts und Landungen in den sechs verkehrsreichsten Monaten des Jahres abzuwickeln. "Einmal mehr wird unseren Rechten als Stadt und dem Schutz der schon jetzt erheblich belasteten Menschen in der Nachbarschaft des Flughafens nicht Rechnung getragen", ärgerte sich die Bürgermeisterin. Christoph Lange, Vorsitzender des Vereins Bürger gegen Fluglärm, kündigte an, vor das Bundesverwaltungsgericht ziehen zu wollen.

(RP)
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