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Meerbusch: FCB: großes WM-Interesse

Meerbusch : FCB: großes WM-Interesse

BÜDERICH (RP) Die Fußballwelt hat in den vergangenen Wochen immer wieder kurz nach Meerbusch geschaut. Die Damen-Nationalteams aus Brasilien, Deutschland, Frankreich und England trainierten auf der städtischen Anlage des FC Büderich am Eisenbrand. RP-Redakteur Jan Popp-Sewing sprach darüber mit FCB-Vorstandmitglied Thomas Feldges.

Wie sieht Ihr Fazit nach vier Wochen Fifa-Stützpunkt Büderich aus?

Feldges Durchweg positiv. Wir haben tolle, unkomplizierte Mannschaften gesehen. Das waren höfliche Spielerinnen, ganz ohne Arroganz.

Was hat Sie besonders beeindruckt?

Feldges Alle Mannschaften haben sich nach dem öffentlichen Training noch ausgiebig Zeit für Autogrammwünsche und Fotos mit den Fans genommen. Das war toll. Es war wirklich eine WM der Herzlichkeit. Die Brasilianerinnen und ihr Trainer waren besonders dankbar. Sogar, als es nur darum ging, dass wir ihnen Kaffee besorgt haben. Das sind Profis, die zum Teil in den USA spielen und viel Geld verdienen und trotzdem bodenständig geblieben sind.

Höhepunkt war das kurzfristig angekündigte Training der deutschen Damen mit 2000 Zuschauern...

Feldges Hätte der Termin ein paar Tage früher festgestanden, wären locker 5000 gekommen. Das Interesse war sehr groß, unsere Homepage verzeichnete täglich 1000 Zugriffe, fünf Mal so viel wie normalerweise.

Was bedeuten die vier Wochen für die Zukunft – gibt es bald weitere Länderspiele am Eisenbrand?

Feldges Wir haben gegenüber DFB und Fifa unser Renomée gepflegt. Der DFB hat uns versichert, dass weitere Jugend-Länderspiele am Eisenbrand durchaus möglich sind. Wir hatten ja das Glück, seit 2007 drei Jugend-Länderspiele zu bekommen: Deutschland gegen Dänemark und Belgien und Schweiz gegen Türkei. Für Länderspiele mit TV-Übertragungen wie zum Beispiel bei der U20 fehlt uns eine Flutlichtanlage. Aber dafür haben wir zurzeit keine Mittel.

Und was kommt als nächstes?

Feldges Am 4. September richten wir den Provinzial-Cup mit 64 D-Junioren-Mannschaften aus NRW und dem Umland aus.

(RP)