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Kaninchen aus Messi-Wohnung: Tierschutzbund spendet Tierheim Leverkusen 5000 Euro

Kaninchen aus Messi-Wohnung : Tierschutzbund spendet Tierheim Leverkusen 5000 Euro

123 Kaninchen hat der Tierschutzverein Leverkusen Anfang Februar aus einer Messi-Wohnung in Opladen geholt, die trächtigen Weibchen sorgten für weiteren Zuwachs. Nun bedankt man sich für Hilfe und Spenden: "Ohne die große Unterstützungsbereitschaft vieler Tierfreunde wäre dies nicht möglich gewesen."

Die teilweise verletzten Tiere mussten untersucht und behandelt werden, die Rammler waren nicht kastriert. In aller Eile wurden im Tierheim an der Reuschenberger Straße je ein Kaninchenzimmer für die Rammler und Häsinnen sowie Käfige vorbereitet - zunächst hatte man "nur" mit 30 Kaninchen gerechnet. "Neben vielen Futterspenden wie Möhren, Salat, Heu, Stroh usw. gingen einige Geldspenden auf das Konto des Tierschutzvereins ein. Der Deutsche Tierschutzbund e.V., dem der Tierschutz Leverkusen e.V. angehört, überwies 5000 Euro. Davon kann ein Großteil der angefallenen Tierarztkosten gedeckt werden", schreibt der Leverkusener Vorsitzende Gerd Kortschlag am Freitag. Außerdem habe der Deutsche Tierschutzbund "eine Großspende von Futtermitteln und Unterbringungsmöglichkeiten für die Tiere" organisiert.

Der Dank der Tierschützer gilt auch vielen ehrenamtlichen Helferinnen, die die Mitarbeitern unterstützten. Viele Kaninchen wurden in andere Tierheim und private Pflegestellen vermittelt: Bei Tierfreunden werden derzeit zwölf Tiere und 20 Junge versorgt. Darunter sind drei oder vier trächtige Häsinnen. Im Tierheim selber werde noch 14 Kaninchen plus acht Babys versorgt, bei zwei Kaninchen gibt es noch Nachwuchs. Das Tierheim möchte sie in einem neuen Zuhause mit Freigehege vermitteln.

(irz)