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Langenfeld: Viele Kinder queren unachtsam

Langenfeld : Viele Kinder queren unachtsam

Nicht die Verkehrsinseln sollten in der Kritik stehen, sondern der Verkehr und die Verkehrsführung insgesamt auf der Straße Auf dem Sändchen, sagen RP-Leser in Reaktion auf den Bericht über den Unfall eines 13-Jährigen. Otto Haller beklagt, viele Kinder und Jugendliche querten die Straße, ohne den Verkehr zu beachten, weil sie gerade eine SMS in ihr Handy eintippten. Er empfiehlt, Verkehrserziehung zu einem abprüfbaren Element des schulischen Curriculums zu machen, weil die Eltern damit offenbar überfordert seien.

Ein anderer Leser kritisiert die Radwegeführung in Nähe des Kreisverkehrs, da der Radfahrer mal auf die Straße, dann wieder auf den Radweg geleitet werde. Außerdem sei für Autofahrer ohnehin äußerste Umsicht geboten, wenn sie im Straßenverkehr auf Kinder treffen, weil diese als "äußerst unberechenbar" gelten. Er plädiert dafür, "aus Höflichkeit" vor einer Insel zu bremsen, auch wenn dies nicht der STVO entspricht.

Bei Tempo 30 sei ja auch der Weg zum Halten nicht so weit — wenn sich alle motorisierten Verkehrsteilnehmer an die Geschwindigkeitsbeschränkung hielten. Das sei aber nicht der Fall. Um die Fahrradfreundlichkeit sei es in Langenfeld ja auch nicht gut bestellt.

(elm)