Der Anfang vom Ende

Jetzt, fünf Wochen vor dem offiziellen Ende, machen sich in der St.-Josef-Klinik deutliche Auflösungserscheinungen bemerkbar. Der hohe Krankenstand ist ein Anhaltspunkt dafür, dass die Motivation der Mitarbeiter stark gelitten hat, auf den ein oder anderen mögen die unsicheren Zukunftsperspektiven auch paralysierend wirken. Die Urlaubszeit und die übliche Praxis, zum Ende der Beschäftigung den Resturlaub zu nehmen, sorgt für einen weiteren Mitarbeiterschwund.

Eine Notaufnahme mit eingeschränkten Öffnungszeiten ist im Grunde schon keine mehr. Denn damit ist die medizinische Grundversorgung, für die die Klinik bisher stand, nicht mehr gegeben. Diese Nachricht wird vermutlich das Ende noch beschleunigen. Die Klinik wird die Ferien nicht überleben. Wie traurig!

(RP)