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Kleve: Zwei Verkehrsinseln für die Ringstraße geplant

Kleve : Zwei Verkehrsinseln für die Ringstraße geplant

Architektin Pascale van Koeverden stellte den Sachstand bei der Umsetzung des Radwegeverkehrskonzeptes vor.

In diesem Jahr sollen endlich die Arbeiten für neue Radwege entlang der Ringstraße vergeben werden. Dafür soll der Kreuzungsbereich Ringstraße/ Arnulfstraße/ Kasinostraße aufwendig neu gestaltet werden: Die Einmündungen der Arnulf- und gegenüberliegend der Kasinostraße werden in Prägeasphalt ausgeführt. Mit der Fugenprägung, die in die Straßenoberfläche "geritzt" ist, soll der optische Eindruck einer Pflasterung entstehen, so Pascale van Koeverden, die die Planungen jetzt dem Umwelt- und Verkehrsausschuss vorstellte.

Auf der Ringstraße werden an dieser Kreuzung zwei Mittelinseln gebaut, die das Überqueren der stark befahrenen Straße für Fußgänger und auch für Fahrradfahrer erleichtern sollen. "Für die Bauarbeiten gibt es noch Abstimmungsbedarf mit dem Kreis wegen der Straßenbäume und mit dem Landesbetrieb Straßen vor allem über die Verkehrsführung während der Bauzeit", erklärt van Koeverden, die Architektin des Fachbereichs Bauen und Planen der Stadt Kleve. So benötige es noch ein Verkehrsgutachten zu möglichen Umleitungsstrecken während der Bauarbeiten. Momentan arbeite der Fachbereich Tiefbau am Konzept für die Entwässerung des Abschnittes, so die Planerin. Danach kann wohl frühestens 2019/20 mit einer Entschärfung dieser Verkehrsader durch Kleve gerechnet werden.

Während für den Bereich Ringstraße die Planung noch im Gange ist, wurden die beiden Brücken über den Kanal im Bereich der Hochschule Rhein-Waal fahrradtechnisch verbessert und ausgebaut. Die Zugbrücke am Wissensspeicher der Hochschule wurde in einem breiten Streifen mit einem rutschfesten Belag für Holzbrücken versehen. Die alte Eisenbahn-Klappbrücke wurde aufwendig saniert. In den stählernen Brückenkörper wurde eine neue Fahrbahn eingebaut, die sowohl Raum für die Fußgänger als auch für die Radler bietet, die Brücke selbst wurde saniert und neu gestrichen. Sie ist auch Teil der Europa-Radbahn von Kleve nach Nimwegen, an der derzeit gebaut wird.

In den Sommerferien soll auch der Übergang der Fahrradstraße über die Steinstraße am Flasbloem gebaut werden. Van Koeverden rechnet mit einer Bauzeit von vier Wochen.

Zuletzt teilte die Planerin noch einen Termin für alle Fietser mit: Das Stadtradeln für ein gutes Klima ist in Kleve wieder für drei Wochen im Sommer, vom 27. Juni bis zur Klever Kirmes am 17. Juli. Sie hofft auf viele Teilnehmer.

(mgr)