Fußball : Pleite auf der Kuhwiese

Fußball-Landesligist des HSV Langenfeld kassierte beim VSF Amern eine 0:2-Niederlage. Das ersatzgeschwächte Team von Trainer Oliver Fecker spielte trotz des nassen Rasens ordentlich mit, setzte aber nicht genug eigene Akzente.

Die Landesliga-Fußballer des HSV Langenfeld kassierten zum Auftakt in ihr Meisterschafts-Jahr 2012 beim VSF Amern eine 0:2 (0:1)-Niederlage. Trotz der Pleite war Trainer Oliver Fecker mit dem Auftritt seines Teams aber einverstanden. "Wenn man sieht, wen wir heute noch dabei hatten, ist das in Ordnung. Wir haben richtig gut dagegengehalten und eine ordentliche Leistung abgeliefert", fand der HSV-Coach.

Die personell ohnehin heftig geschwächten Langenfelder traf dann noch kurzfristig das Fehlen von Stefan Laschewski (Trauerfall in der Familie). Deswegen rückte kurzfristig sogar Robin Bastian aus der zweiten Mannschaft in die Startelf. "Der Junge hat seine Sache sehr ordentlich gemacht", stellte Fecker fest. Insgesamt bestimmten allerdings dennoch die Gastgeber die Begegnung auf dem schwer bespielbaren nassen Rasenplatz. Fecker: "Das war eher eine Kuhwiese."

Keine Chance zu wenig

Die äußeren Bedingungen trugen ihren Teil dazu bei, dass Torraumszenen über das gesamte Spiel hinweg Mangelware blieben. Der HSV stand in der Defensive kompakt und ließ wenig gute Möglichkeiten der Hausherren zu. Auf der anderen Seite erspielte sich Langenfeld gleichzeitig über das gesamte Spiel keine eigene richtig gute Chance – zu wenig, um zu gewinnen.

Amern, das mehr Druck machte, kam in der ersten Halbzeit nach einem Freistoß per Kopf zum 1:0 (23.). Nach der Pause verwerteten die Gastgeber eine Flanke ebenfalls mit dem Kopf zum 2:0 (70.). HSV-Keeper Normen Litschko kam noch ran, ehe der Ball vom Innenpfosten den Weg ins Tor der Gäste fand.

Was Hoffnung macht

Weil Langenfeld keine passende Antwort mehr hatte, brachte Amern den Erfolg sicher nach Hause – und der HSV bleibt somit mitten im Abstiegskampf. "Hier kann man verlieren. Wir haben gut gestanden und kaum was zugelassen. Und wir haben uns nicht aufgegeben. Das macht für die nächsten Wochen Hoffnung", sagte Fecker.

(rod-)