Krefeld: Stadt investiert 19.000 Euro in Frühlingsblumen

Krefeld: Stadt investiert 19.000 Euro in Frühlingsblumen

Heute soll es in Krefeld 17 Grad warm werden. Der Frühling kommt auf vielen Wegen an. Und die Stadt rüstet sich, die City mit frischen Blumen zu bepflanzen. Trotz knapper Kassen: Daran wird nicht gekürzt.

Nach einem der längsten gefühlten Winter der vergangenen Jahrzehnte – die Natur ist rund einen Monat im Rückstand – ist gestern der Frühling ausgebrochen. Bei Temperaturen über 15 Grad werden jetzt im Botanischen Garten mehr als 6000 Hornveilchen, gefüllte Gänseblümchen, Goldlack und Vergissmeinnicht zu den wild sprießenen Krokussen, Schneeglöckchen und Winterlingen gepflanzt. "Wenn es jetzt warm bleibt, öffnen auch die im Herbst gepflanzten Tulpen, Narzissen, Traubenhyazinthen und Hasenglöckchen ihre Blüten", sagt Gartenleiterin Birgit Loy. Wer sich die Pracht ansehen möchte, kann das am Sonntag ab 11 Uhr bei der Frühjahrsführung tun. Danach ist der Garten erst wieder ab 1. April geöffnet.

Insgesamt stehen dem Fachbereich Grünflächen für die so genannten Wechselpflanzungen im März und im Mai sowie für das Einbringen der Zwiebeln im Herbst 19 000 Euro zur Verfügung, davon 3000 für den Botanischen Garten. "Dieser Betrag steht seit vielen Jahren ebenso fest wie die Pflanzorte in der Innenstadt", sagt Fachbereichsleiterin Doris Törkel. Und die sind sehr übersichtlich: Es handelt sich um Beete auf dem Ostwall, dem Südwall, dem Westwall vor dem Rathaus und dem Museum sowie am Ostwallrand des Theaterplatzes.

  • Fotos: So kommt in Krefeld der Frühling an

Auf allen anderen Beeten und Grünflächen wie Stadtgarten und Euroga-Parks wird ausschließlich der Bestand gepflegt, ergänzt Matthias Pasch, Abteilungsleiter Grünflächenunterhaltung. Dort blühen nur die "ausgewilderten" Pflanzen, meist Narzissen, auf dem Willy-Göldenbachs-Platz – der einzigen Grünfläche innerhalb der Wälle – auch Krokusse, Schafgarben, Salbei und im Herbst Astern.

(RP)