Hilden: Wo Kunst und Natur zusammenspielen

Hilden: Wo Kunst und Natur zusammenspielen

20 Künstler aus der ganzen Region stellen bis 31. Oktober im Skulpturengarten des H6 16 Werke aus. Der Eintritt ist frei.

Der Skulpturengarten rund um das historische Kutscherhaus, das Domizil des Künstlervereins H6, öffnet am Samstag, 5. Mai, seine Pforte. In dem idyllischen Garten, mitten im Herzen der Stadt, geht es um das Zusammenspiel von Kunst und Natur. Das Projekt "Skulpturengarten H6 Hilden" findet bereits zum siebten Mal statt und bietet plastisch arbeitenden Künstlern eine Bühne, ihre Arbeiten auszustellen. Das Konzept ist, plastische Kunst jenseits von Galerien und Museen zu präsentieren, und so die Menschen in ihrem Alltag zu erreichen, erläutert Sprecherin Monika Medam.

Die Besucher des Gartens werden eingeladen, sich die Werke anzuschauen, sich an der Kunst und gleichzeitig an der Natur und der Ruhe im Garten zu erfreuen. Sehr unterschiedlich arbeitende Künstlern wurden bereits im Juni 2017 vom Organisationsteam Désirée Astor, Henriette Astor und Friedel W. Warhus eingeladen und aufgefordert, Arbeiten speziell für den Garten zu entwickeln. Zwanzig Künstler aus der Region und darüber hinaus beteiligen sich diesmal mit sechzehn Werken: Henriette Astor, Rosemarie Bruchhausen, Milan Cedl, Sigrid Fehse, Gisela Gelzhäuser, Ingrid Handzlik, Martin Hensel, Ute Kaiser, Hubertus Knopff, Lukas Köver, Paul Külchen, Gabriele Mysen, Mark Prouse, Uwe Schaale, Wolfgang Sendermann, Gabriele Mai Schmidt, Sabine Smith, Uwe Schorn, Friedel W. Warhus und Berthold Welter.

Milan Cedl nennt seine kunstvolle Installation "Du sagst es?" Foto: Christoph Schmidt
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Das Spektrum der Arbeiten umfasst klassische Skulpturen sowie Objekte und Installationen. Die gestalterische Freiheit im Umgang mit Formen und Materialien lässt größtmögliche Assoziationen zu. So ist ein formenreicher, spielerischer Parcours entstanden. Die Skulpturen laden dazu ein, sie zu umgehen und von allen Seiten zu betrachten und zu berühren. Die lange Ausstellungszeit bis Ende Oktober 2019 stellt eine besondere Herausforderung für die Künstler dar. Die Arbeiten müssen wetterfest sein, Hitze und Frost schadenfrei überstehen. Es wird interessant sein zu sehen, wie sich die Oberflächen durch den Einfluss von Wind und Wetter verändern, wie die Kunstwerke auf den umgebenden Raum reagieren und sich bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen die Formen und Farben verändern. Zur Vernissage des Skulpturengartens am Samstag, 5. Mai, um 16 Uhr zeigen die Tänzerin Bettina Boos und der Künstler und Musiker Uwe Schaale eine spektakuläre Tanz- und Klangperformance. Die Begrüßungsrede hält Bürgermeisterin Birgit Alkenings. Am Eröffnungswochenende kann man im Ausstellungraum des H6 mehr über die ausstellenden Künstler des Skulpturengartens erfahren: Samstag von 16 bis 19 Uhr und Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Der Garten im Zentrum der Stadt hat sich, gemessen an der großen Anzahl der Besucher, zu einer wichtigen Adresse in der Hildener Kunstszene entwickelt, und ist gleichzeitig ein Ort der Entspannung und Begegnung.

Der Garten steht jedem Besucher offen, der Eintritt ist frei.

Zerbrochene Teller, verbogenes Besteck: Uwe Schaale und Sigrid Fehse haben diese Installation gemacht. Foto: Christoph Schmidt
(cis)