Haan: Abschlussfest der Stadtranderholung 2018

Stadtranderholung : 100 Kinder zeigen ihr Können auf der Bühne

Zum Abschlussfest der Stadtranderholung haben Jugendliche das Programm selbst gestaltet.

100 Kinder stehen in vier Gruppen unterteilt auf der Bühne, darunter auch die siebenjährige Riana. Zusammen mit ihrer Gruppe hat sie einen Tanz einstudiert, der auch das Publikum zum Mitmachen einlädt.

Als Riana von der Bühne kommt, erzählt sie stolz, wie toll ihr großer Auftritt vor Eltern und Freunden war: „Ich war zwar etwas aufgeregt, aber alles hat gut geklappt.“

Auch der elfjährige Tom freut sich über seinen gelungenen Auftritt. Er hat mit anderen Kindern eine Talentshow vorbereitet, bereits das dritte Mal sei er dabei.

Es ist das Abschlussfest der Stadtranderholung, das der Jugendreferent Peter Burek leitet.

An der dreiwöchigen Ferienveranstaltung konnten Kinder zwischen 5 und 16 Jahren teilnehmen. Sie wurden in altersgerechten Gruppen unterteilt und unternahmen verschiedene Ausflüge. Besonders beliebt waren dabei das Phantasialand und wetterbedingt jegliche Schwimm- und Freibäder. Andere Aktionen starteten alle vier Gruppen gemeinsam. Begleitet wurden sie auf ihren Exkursionen von ehrenamtlichen Betreuern. 45 Helfer waren es, die in den gesamten Sommerferien dabei waren. „Viele von ihnen haben selbst schon als Kind teilgenommen, ihnen hat das Programm so gefallen, dass sie Betreuer geworden sind“, sagt Peter Burek.

Während der Stadtranderholung haben die Kinder aber nicht nur Ausflüge gemacht, sondern auch das Abschlussfest vorbereitet und ihre Aufführungen einstudiert.

Peter Burek erläutert, dass ihm besonders die Ideen der Kinder am Herzen liegen. So sind die Mädchen und Jungen größtenteils selbst für das Programm verantwortlich. Das ist Teil des Konzepts.

Besonders stolz sind Tom und Riana auf die Stände ihrer jeweiligen Gruppen, welche mit Spielen wie Dosenwerfen, oder Leckereien wie selbstgebackenem Kuchen locken.

Neben Selbstmachen und Spaß haben geht es bei der Stadtranderholung aber auch um den Zusammenhalt. „Viele Freundschaften haben sich hier schon gebildet, innerhalb der Gruppen, aber auch gruppenübergreifend“, sagt Burek.

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