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Grevenbroich: Stadt beendet größtes Straßenbauprojekt

Grevenbroich : Stadt beendet größtes Straßenbauprojekt

Zum Schluss wurden fast 50 Linden gepflanzt – damit ist die Straße "Auf dem Mergendahl" fertig.

Geschafft! Rechtzeitig vor dem Jahreswechsel sind die letzten Bauarbeiter abgerückt, die Straße "Auf dem Mergendahl" in Kapellen konnte fristgerecht fertiggestellt werden. Damit hat die Stadt eines der größten Straßenbauprojekte der vergangenen zehn Jahre abgeschlossen. Rund 2,5 Millionen Euro hat das Vorhaben gekostet.

Die letzte Asphaltdecke wurde bereits Ende November aufgetragen. Danach konnte die Straße zwar wieder für den Verkehr freigegeben werden – es fehlte jedoch noch der letzte Schliff. "In den vergangenen Wochen haben wir zwei neue Bushaltestellen errichtet sowie 46 Linden entlang der Fahrbahn gepflanzt", sagt der städtische Planungsdezernent Werner Hoffmann. Er ist froh darüber, dass das aufwendige Straßenbauprojekt nun der Vergangenheit angehört. Hoffmann dankte zum Abschluss der Bauarbeiten nicht nur seinen Mitarbeitern für die geleistete Arbeit, "sondern auch den vielen Autofahrern und Anwohnern für die Geduld".

Die Straße "Auf den hundert Morgen" verbindet die Orte Hemmerden und Kapellen, sie führt zum Neubaugebiet "Kapellental" und in Richtung Autobahn 46. "Schon in den 1990er Jahren haben wir erkannt, dass die schmale, aber stark frequentierte Fahrbahn ausgebaut werden muss", erklärt Werner Hoffmann. 2011 rückten die Bagger für den ersten der beiden Bauabschnitte an. Seitdem wurde die Fahrbahn auf 1,2 Kilometern Länge zwischen der Talstraße und "Auf dem Mergendahl" komplett neu gebaut.

Die Fahrbahn ist nun sieben Meter breit, an einer Seite wurde ein 2,50 Meter breiter Radweg angelegt. Für Autofahrer geht es auf der Straße rund, denn mit dem ältesten Kreisel an der Talstraße müssen sie auf 1200 Metern nun durch vier Kreisverkehre kurven. Die Vorteile aus Sicht der Stadt: "Ampeln wären in der Unterhaltung zu teuer gewesen. Zudem sorgen die Kreisel dafür, dass der Verkehr flüssiger verläuft", erklärt Hoffmann.

Im Rahmen des Bauprojekts wurde auch ein neues Versickerungsbecken geschaffen, das der Entwässerung der neuen Straße dient. In nicht allzuferner Zukunft soll damit aber auch ein Gefahrenpunkt beseitigt werden. Bei starkem Regen wird die Autobahnunterführung in Hemmerden immer wieder überschwemmt und muss gesperrt werden. "Wir planen für 2014 den Bau eines Pumpwerks, mit dem das Regenwasser von der Unterführung zum Versickerungsbecken gefördert wird", sagt Hoffmann. Die Kosten: rund 250 000 Euro.

(NGZ)