1. NRW
  2. Städte
  3. Grevenbroich

Grevenbroich: Die Stadt baut ihre Kindertagesstätten weiter aus

Grevenbroich : Die Stadt baut ihre Kindertagesstätten weiter aus

Der Kita-Ausbau der Stadt soll nach dem Jahreswechsel mit Volldampf weitergehen, schließlich haben Eltern ab August Rechtsanspruch auf eine U3-Betreuung. In der ersten Januar-Woche startet der Umbau an der Poststraße in Wevelinghoven, dort wird die Kindertagesstätte "Wirbelwind" um zwei Gruppen erweitert.

Unter anderem entstehen sechs neue U3-Plätze. Dafür wird ein Haus, das früher bereits als Tagesstätte diente, hergerichtet. "Im Herbst soll der Umbau abgeschlossen sein. Als Erstes werden einige Mauern abgerissen", erläutert Hermann Prehl vom Gebäudemanagement der Stadt.

Schon bald soll auch der Bau der Kita auf dem früheren Hallenbad-Areal an der Hünselerstraße in Gustorf beginnen. Die "Villa Kunterbunt" erhält für rund 2,5 Millionen Euro einen Neubau mit Platz für fünf Gruppen mit 75 Kindern. Auch dort entstehen neue Plätze für Jungen und Mädchen unter drei Jahren. Die Ausschreibung für die Arbeiten läuft. "Anfang Januar wollen wir den Auftrag vergeben", so Prehl.

Zum Jahresende soll der Komplex fertig sein. Dorthin ziehen auch die beiden integrativen Gruppen aus der Frimmersdorfer Tagesstätte um. "Der zweietagige Neubau erhält einen Aufzug", so Prehl. Für Begeisterung dürfte bei den Kleinen die etwa zehn Meter lange Rutsche sorgen, die sich vom Obergeschoss Richtung Garten windet. Bis zur Fertigstellung des neuen Komplexes spielen die Jungen und Mädchen der "Villa Kunterbunt" im ehemaligen Grundschulgebäude Auf dem Wiler.

Im Rohbau fertig ist dagegen bereits das künftige Domizil der "Zaubermühle". Der Kindergarten von Pari Sozial zieht von der Mühlenstraße in Gindorf in einen Teil der früheren Hauptschule an der Turmstraße um, auch dort werden zusätzliche U3-Plätze geschaffen. Zurzeit läuft der Innenausbau, Ende März soll der Umbau abgeschlossen sein. Eine Besonderheit: Der Innenhof soll zu einem schönen Spielplatz werden.

Wie die Stadt kürzlich mitteilte, wird das Kita-Ausbauprogramm nicht bis zum August zu schaffen sein. Lücken will sie durch mehr Tagespflege ausgleichen.

(NGZ)