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Sapperlot – ein Podcast aus Schwanenberg

Projekt der Evangelischen Kirchengemeinde : Sapperlot! Ein Podcast aus Schwanenberg

Ein neunköpfiges Redaktionsteam um Pfarrer Robin Banerjee sowie Deutsch- und Musiklehrer Markus Horn präsentiert „Sapperlot“. Der Podcast der evangelischen Kirchengemeinde Schwanenberg lässt die Zuhörer an Lebensgeschichten und Leidenschaften der Interviewten teilhaben.

Die evangelische Kirchengemeinde Schwanenberg präsentiert ab sofort ihren neuen Podcast mit dem Titel „Sapperlot“. „In diesem Podcast kommen wir ins Gespräch mit ganz normalen Menschen. Uns interessiert, wofür sie brennen und sich engagieren – ihre Lebensgeschichten und ihre Leidenschaften. Da, wo es passt, fragen wir auch nach dem Glauben“, erklärt Pfarrer Robin Banerjee.

Neben dem Pfarrer, der in jeder Folge dabei sein wird, moderiert jeweils eine weitere Person aus dem insgesamt neunköpfigen Redaktionsteam mit Benedikt Diegmann, Markus Horn, Jan Küper, Hannah Kurth, Jens Raterink, Gerrit Roessing, Sina Rübel und Lena Wilms eine Folge mit. Für die technische Umsetzung im Tonstudio, Aufnahmetechnik, Schnitt und Musik ist Deutsch- und Musiklehrer Markus Horn verantwortlich. Er hat bereits eine eingängige Melodie mit hohem Wiedererkennungswert für den Podcast aufgenommen.

Ein Podcast ist eine Art Radiosendung im Internet. Der Unterschied zum herkömmlichen Radio ist, dass man die Sendung jederzeit hören kann, weil sie im Internet abrufbar ist. So kann man auch jederzeit pausieren, zurück- oder vorspulen. Ein Podcast besteht wie eine Serie aus mehreren Folgen.

„,Sapperlot!’ ist ein Ausruf des Erstaunens, der Erschütterung der Bewunderung“, erklärt Markus Horn. Der Ausruf stammt ursprünglich aus dem Französischen (Saai nom de dieu, geheiligter Name Gottes) und wurde dann mit sackerlot und später sapperlot eingedeutscht.

Der Name „Sapperlot“ soll für den Podcast aus Schwanenberg Programm sein: In jeder Folge wird Pfarrer Robin Banerjee zusammen mit einem wechselnden Co-Moderator aus dem Redaktionsteam einen besonderen Gast oder maximal zwei Gäste zu interessanten Fragen mitten aus dem Leben interviewen.

Gast der ersten Folge, die wie später auch die übrigen Folgen bei Spotify, Apple Podcasts und auf der Internetseite der evangelischen Kirchengemeinde Schwanenberg zu hören ist, ist die Hebamme Johanna Hensen-Thomas. Weitere Gäste in den nächsten Wochen sind eine ehemalige IBM-Führungskraft, ein Bestatter, zwei Landwirte, zwei Generationen Krankenschwestern, ein angehender Pfarrer, Buchautor Willi Achten und der Heinsberger Landrat Stephan Pusch.

Das „Sapperlot“-Team plant, jede Woche eine neue Folge des Podcasts zu veröffentlichen. Damit soll der Podcast zunächst bekannt werden. „Langfristig ist daran gedacht, eine Folge pro Monat zu veröffentlichen“, erklärt Pfarrer Robin Banerjee. Außerdem sind unter dem Titel „Sapperlot Spezial – das Redaktionsteam stellt sich vor“ weitere kurze Sendungen geplant, in dem die Hörer jeweils zwei Mitglieder des „Sapperlot“-Redaktionsteams kennen lernen können.

Die Idee zu dem Podcast ist während der Corona-Pandemie entstanden, in der die Menschen auf persönliche Kontakte verzichten sollen. Der Podcast soll, wie Pfarrer Banerjee erklärt, nicht den Gottesdienst ersetzen, aber er soll ein Angebot sein, mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Kirche müsse in der Zukunft stärker dialogisch arbeiten und für ein Andocken von Menschen an unterschiedlichen Stellen offen sein.

Mit dem Podcast macht die Kirche ein digitales Angebot, das flexibel, spontan und individuell abgerufen werden kann und sich nicht an eine spezielle Zielgruppe, sondern an alle Altersgruppen richtet. Inhalte, Handlungen und Erfahrungen des christlichen Glaubens, aber auch anderer Religionen, sollen vorkommen, müssen aber nicht. Außerdem ist den Machern von „Sapperlot“ der Lokalkolorit wichtig. „Es soll gelingen, immer wieder einfließen zu lassen, dass der Podcast aus Schwanenberg kommt“, sagt Markus Horn.