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Duisburg: Unternehmer wollen Duisburgs Image aufpolieren

Imagekampagne : Arbeitskreis will Duisburgs Image aufpolieren

Ein Arbeitskreis des Unternehmerverbands Wirtschaft für Duisburg will vor allem die Netzwerkarbeit bei der Standortkommunikation verbessern.

(RP) „Duisburg verkauft sich unter Wert“, das beschreibt nach Ansicht des Unternehmerverbandes Wirtschaft für Duisburg gut die Ausgangslage bei der aktuellen Arbeit am Image des Standorts. Genau hier setzt Wirtschaft für Duisburg nun an.

Ein Arbeitskreis mit Vertretern der Mitgliedsunternehmen, städtischen Akteuren und Experten beschäftigt sich intensiv mit der Frage, wie ein Imagewandel gelingen kann. Die Runde unter Vorsitz von Jutta Stolle (Franz Haniel & Cie. GmbH) bohrt ein dickes „Imagebrett“ und will vor allem die Netzwerke der Standortkommunikation verbessern.

„Einen Imagewandel wird es nicht von heute auf morgen geben. Gleichzeitig sind wir überzeugt, dass Duisburg alle Chancen hat, seine nationale und internationale Wahrnehmung zu verbessern“, meint Stolle. Und in China beispielsweise sei Duisburgs Image als entscheidender Logistikstandort bereits exzellent. Ebenso strahle der Erfolg des größten Binnenhafens der Welt international aus, doch zu wenig profitiere davon immer noch der gesamte Standort. „Es geht darum, dass wir die Chancen dieser Stadt klar benennen, um Investitionen, Gründer und Fachkräfte an den Standort zu holen. Ein besseres Image ist deswegen kein Selbstzweck“, sagt der Geschäftsführer von Wirtschaft für Duisburg, Matthias Heidmeier.

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Der Prozess des Imagewandels vollziehe sich auf zwei eng miteinander verwobenen Ebenen. Zum einen müssten tatsächliche Standortprobleme, wie die hohen Steuern und Abgaben, entschlossen angepackt werden. Zum anderen müsse eine strategische Standortkommunikation dafür sorgen, dass sich die guten Nachrichten national und international herum sprechen.

Der Arbeitskreis Image von Wirtschaft für Duisburg knüpft an den Masterplan Wirtschaft an, der vor eineinhalb Jahren vorgestellt wurde. In dem Konzept sind konkrete Projekte für Wachstum und Beschäftigung zwischen Stadt und Wirtschaft vereinbart worden. Ziel des Arbeitskreises ist es, vor allem die Umsetzung konkreter Kommunikationsideen zu fördern. Dafür, so Jutta Stolle, sei die Ausgangslage so gut wie lange nicht. Ansprechpartner für dieses Projekt ist Matthias Heidmeier (erreichbar unter: heidmeier@unternehmerverband.org; Tel. 0203 99367-225).