Duisburg: Herbstakademie am Albert-Einstein-Gymnasium in Rumeln-Kaldenhausen

Rumeln-Kaldenhausen: Aus kleinen Forschern werden „Einsteiner“

Wie jedes Jahr im Herbst verwandelt sich das Albert-Einstein-Gymnasium in eine Akademie für kleine Forscher. Diesmal geht es auch um Roboter als kleine „Helferlein“.

Warum spuckt ein Vulkan eigentlich Feuer? Wie kommt die Wasserfontäne aus dem Geysir? Wo können wir Aktivkohle sinnvoll anwenden? Wie entsteht ein Tornado? Wer das wissen will, ist bei der Herbstakademie des Rumelner Gymnasiums genau richtig. Denn hier wird naturwissenschaftliches Wissen so vermittelt, dass die kleinen Forscher auch alles mitbekommen und verstehen. Die spannenden Leitthemen dabei sind „Erde“, „Feuer“ oder auch „Wasser“. Linda Krukewitt, Pädagogin für Physik, Informatik und Geschichte, kann sich dabei auf ihr Akademie-Team aus Lehrern und Oberstufenschülern verlassen. Dabei geht es für den Nachwuchs sowohl um den Spaß als auch um Wissensvermittlung: „Wir experimentieren und erfahren dabei unter anderem auch, wie ein Super-Absorber oder ein Feuerlöscher funktionieren. Außerdem wird erklärt, wie die Sache mit dem Mikroskopie-Führerschein läuft.“ Wer später selbstständig mit einem Mikroskop arbeiten will, muss seine Kenntnisse vorher damit nachweisen können.

Insgesamt 43 Schüler aus dem vierten Schuljahr, meist aus dem Duisburger Westen, sind von Montag bis Mittwoch in dieser Woche dabei. Das Motto: „Roboter und Co. – Wie kleine Helferlein unser Leben erleichtern“. Ohne entsprechendes Engagement ist eine solch aufwändige dreitägige Veranstaltung nicht zu stemmen: 25 Oberstufenschüler und Lehrer machen es möglich – und das obwohl ja eigentlich Herbstferien sind.

Das hat natürliche Gründe. In erster Linie sollen die Gastkinder aus den Grundschulen neugierig gemacht werden, sich mit Naturwissenschaften auseinanderzusetzen, gleichzeitig wirbt das Gymnasium auch für sich selbst. In der Vergangenheit stets mit Erfolg: Wer bei der Herbstakademie dabei war, ist ein Jahr später meist selbst auch Schüler des AEG. Mit dabei waren am Montag auch Pia von der Grundschule Auf dem Berg in Bergheim und Jannick von der Marienfeldschule in Rumeln. Während Pia wohl im nächsten Jahr das Krupp-Gymnasium besuchen wird, möchte Jannick auf das Albert-Einstein-Gymnasium wechseln.

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Die Herbstakademie findet in diesem Jahr bereits zum elften Mal statt. Auf dem Programm stehen biologische, chemische und technische Experimente aus unterschiedlichen Themenbereichen. Neben den naturwissenschaftlichen Experimenten gab es am Montag auch einen kindgerechten Vortrag eines Fachmannes von ArcelorMittal zum Thema „Herstellung und Verwendung von Stahl“. Der Stahlproduzent ist auch Sponsor der Herbstakademie und unterstützt die dreitägige Veranstaltung wie auch der Förderverein der Schule.

Insgesamt fünf Experimentalpraktika stehen an den ersten beiden Tagen auf dem Programm. Am Mittwoch gibt es dann noch einen Besuch bei den gelb-schwarzen kleinen Helferlein des benachbarten Bienenmuseums und – für viele Gastschüler sicher ein Höhepunkt – den Programmpunkt „Robotik entdecken“. Dabei geht es um Roboter und wie sie uns im Alltag helfen können, zum Beispiel ein Saugroboter, aber auch um das Bauen und Programmieren mit Lego Mindstorms.

Am Mittwochmittag ist dann die Abschlussveranstaltung für alle in der Aula. Dabei gibt es für alle eine Urkunde und eine kleine Überraschung. Und für die meisten gibt es dann am ersten Schultag 2019/2020 ein Wiedersehen am Albert-Einstein-Gymnasium – denn dann sind die jetzigen Viertklässler selbst „Einsteiner“.

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