Unterrath: Tischtennis: TuS Nord will den Aufstieg

Unterrath : Tischtennis: TuS Nord will den Aufstieg

In der zweiten Runde der Aufstiegsrelegation erwarten die Unterrather schwierige Aufgaben.

Noch einige Hürden müssen die Tischtennisspieler des TuS Nord für den Aufstieg in die Bezirksliga überwinden. Nach dem Gruppensieg in der ersten Runde der Aufstiegsrelegation trifft die Mannschaft von der Eckener Straße am nächsten Wochenende auf die Erstplatzierten der anderen Relegationsrunden. "Die Aufgaben werden für uns jetzt noch schwerer", sagt Mannschaftssprecher Thomas Schäfer. Angst haben er und seine Mitstreiter aber nicht, denn sie verfügen dank der Erfolgserlebnisse über eine gehörige Portion Selbstvertrauen. Wo der TuS Nord die nächsten Partien austrägt und wer die Gegner sind, wird im Laufe der Woche bekannt gegeben.

Insgesamt 13 Mannschaften haben sich um den einen Platz beworben, der in der Bezirksliga derzeit frei ist. "Erfahrungsgemäß sind es am Ende aber zwei bis drei Plätze, die noch frei werden", so Schäfer. Seine Mannschaft und drei weitere Gruppenerste sind noch im Rennen und spielen am Samstag und Sonntag den Aufsteiger aus.

Die Unterrather hatten sich als Vize-Meister der Bezirksklasse für die Aufstiegsrelegation qualifiziert. In der ersten Relegationsrunde setzten sie sich mit 9:6 gegen den TTF Schwelm durch, gewannen anschließend gegen den TTC Wuppertal II mit 9:7 und sicherten sich so vor dem ausstehenden Spiel den ersten Platz, der in die zweite Runde führt. Dort müssen sie sich in den Einzeln verbessern, wollen sie auch dort gut abschneiden und den einzigen Aufstiegsplatz erreichen. Denn gegen Schwelm und Wuppertal gewannen sie vor allem, weil die Doppel gut funktionierten: Rath entschied in beiden Partien sechs der sieben Doppel für sich.

Das Schlussdoppel, das den 9:7-Erfolg über Wuppertal sicherte, bildeten Schäfer/Nils Gebel, die Oliver Thelen/Ismale Bimoussa deutlich mit 3:0 (11:7, 11:9, 11:7) bezwangen. Weitere Matchwinner waren Frank Getschmann, der mit 3:1 Einzelsiegen erfolgreichster Spieler war, und Jakob Hage. Der Akteur aus der dritten Mannschaft schlug sich mit einer Bilanz von 2:2 hervorragend.

(jan)
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