Bvb-Pressekonferenz: Großer Auftritt für Herrn Tillmann

Bvb-Pressekonferenz : Großer Auftritt für Herrn Tillmann

Der Abschied von Jürgen Klopp überraschte am Mittwoch die Fußballwelt. Die letzte Frage auf der Pressekonferenz in Dortmund überraschte dafür den scheidenden BVB-Trainer - und auch Rüdiger Gottschalk, den Chefredakteur des Deutschen Handwerksblatts (DHB), das seinen Sitz neben der Handwerkskammer in Bilk hat. Da meldete sich nämlich ein Herr Tillmann zu Wort und gab sich als Mitarbeiter der Fachzeitschrift aus, die mit Fußball normalerweise nichts am Hut hat. Herr Tillmann plauderte vor der versammelten Öffentlichkeit zunächst darüber, dass Klopp und er sich kürzlich begegnet seien. Dann sagte er: "Ich habe eine Bitte. Sie haben mir versprochen, dass ich eine Karte für meinen Sohn bekomme. Und die möchte ich heute einfordern." Das Anliegen löste Gelächter im Saal aus - und überrumpelte Klopp, der zuvor in emotionalen Worten über seinen Abschied gesprochen hatte. "Ihr Selbstbewusstsein möchte ich haben", sagte Klopp.

Der Abschied von Jürgen Klopp überraschte am Mittwoch die Fußballwelt. Die letzte Frage auf der Pressekonferenz in Dortmund überraschte dafür den scheidenden BVB-Trainer - und auch Rüdiger Gottschalk, den Chefredakteur des Deutschen Handwerksblatts (DHB), das seinen Sitz neben der Handwerkskammer in Bilk hat. Da meldete sich nämlich ein Herr Tillmann zu Wort und gab sich als Mitarbeiter der Fachzeitschrift aus, die mit Fußball normalerweise nichts am Hut hat. Herr Tillmann plauderte vor der versammelten Öffentlichkeit zunächst darüber, dass Klopp und er sich kürzlich begegnet seien. Dann sagte er: "Ich habe eine Bitte. Sie haben mir versprochen, dass ich eine Karte für meinen Sohn bekomme. Und die möchte ich heute einfordern." Das Anliegen löste Gelächter im Saal aus - und überrumpelte Klopp, der zuvor in emotionalen Worten über seinen Abschied gesprochen hatte. "Ihr Selbstbewusstsein möchte ich haben", sagte Klopp.

In den sozialen Netzwerken verbreitete sich der peinliche Auftritt rasant und löste viel Spott aus. Sehr zum Leidwesen von DHB-Chefredakteur Gottschalk, der um das Image der traditionsreichen Zeitschrift fürchtete. Er bekundete in einer Stellungnahme, der "in Dortmund aufgetretene Mann" sei nicht im Auftrag des DHB unterwegs gewesen. Es handele sich um einen "in Brüssel recht gut vernetzten Herren", der ein einziges Mal einen Beitrag zu Europa-Themen angeboten habe. "Wir bedauern den Eindruck, dass unsere Publikation hinter einem derart absurden Auftritt stehen könnte", so Gottschalk.

Für Herrn Tillmann lohnte sich die Frage übrigens: Klopp sagte zu, dass er die gewünschte Karte bekommen wird.

(arl)
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