Düsseldorf: Stadt will regionales Konzept bei Sturmwarnung

Düsseldorf: Stadt will regionales Konzept bei Sturmwarnung

Die Stadt will das Krisenmanagement bei Stürmen verbessern. Anlass ist der von vielen Eltern als chaotisch empfundene Umgang mit Schulkindern beim Sturm "Friederike". Während andere Kommunen bereits am Vorabend mitgeteilt hatten, Schulen geschlossen zu halten, hatte das Düsseldorfer Rathaus erst am Morgen reagiert. "Wenn der Stadtdirektor morgens um 7 Uhr die Tür seines Wagens nicht mehr aufbekommt und deshalb entscheidet, sofort zu handeln, ist das zwar richtig, aber es kann letztlich nicht die angemessene Reaktion sein", sagte CDU-Ratsherr Stefan Wiedon gestern im Schulausschuss des Rates.

Stadtdirektor Burkhard Hintzsche räumte ein, als Dezernent nicht mit der Einstellung des Rheinbahn-Betriebes am frühen Vormittag gerechnet zu haben. Genau das hatte zu Irritationen bei den Eltern geführt, weil Schulen den Hinweis erhalten hatten, ihre Kinder vor 10.30 Uhr nach Hause zu schicken oder sie bis Sturmende weiter zu betreuen. Hintzsche kündigte an, künftig die Vorgehensweise beim Schulträger zu bündeln. Ziel seien "regional abgestimmte Entscheidungen" nach dem Grundsatz "Sicherheit zuerst."

(jj)