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Stadt Düsseldorf lehnt Pumptrack-Anlage an Morper Straße ab

Kommunalpolitik in Düsseldorf : Stadt lehnt Pumptrack-Anlage an Morper Straße ab

Die Verwaltung favorisiert einen Standort im Glasmacherviertel. Außerdem in der Sitzung der Bezirksvertretung 7: Die CDU fordert die Entschlammung und Ausbaggerung des Ostparkweihers.

Die Bezirksvertretung 7 kommt am heutigen Dienstag, 22. Juni, ab 17 Uhr in der Aula des Gerresheim-Gymnasiums, Am Poth 60, zusammen. Folgende Themen könnten für Bürger von Interesse sein.

Pumptrack-Anlage Die Politiker hatten im März beschlossen, die Verwaltung solle prüfen, ob auf dem wenig genutzten Bolzplatz an der Morper Straße nicht eine Pumptrack-Anlage errichtet werden kann. Dagegen hat die Verwaltung auch prinzipiell nichts, wie es jetzt einer Stellungnahme zur aktuellen Sitzung zu entnehmen ist, jedoch sei der Standort nicht unbedingt geeignet. Ohnehin sei bereits die Errichtung einer solchen Anlage im ehemaligen Glasmacherviertel geplant – also relativ nah am Bolzplatz an der Morper Straße und doch noch weiter am Rand von Gerresheim. Für eine Pumptrack-Anlage sei eine gut erreichbare, zentrale Lage zu bevorzugen. Für die Errichtung sei zudem eine lärmschutzfachliche Einschätzung notwendig, die auch bei einer weiteren Planung berücksichtigt werden müsste.

Ostparkweiher Dem Ostparkweiher geht das Wasser aus. Daher hat die Stadt verschiedene Varianten erarbeitet, um das Problem zu beheben. SPD, Grüne und FDP werden nun beantragen, den Weiher zu entschlammen und eine partielle Vertiefung vorzunehmen. Der CDU geht das aber nicht weit genug. Martin Klein fordert, die gesamte Fläche gleichmäßig zu vertiefen, statt nur drei Löcher als Rückzugsräume bei sehr trockenen Perioden zu graben. Ratsherr Hanno Bremer, gleichzeitig Vorsitzender der CDU Grafenberg, ergänzt: „Wir wollen eine nachhaltige und langjährige Sicherung des Ostparkweihers und seiner Wassertiefe, um das Biotop mit seinem besonderen Fischbestand zu erhalten. Deshalb fordern wir eine umfassende Entschlammung und eine vertiefende Ausbaggerung des ganzen Weihers.“

Das Rund  „Das Rund“ ist ein noch relativ junger Stadtteiltreff am Staufenplatz. Der Quartiersmanager als „Hausherr“ hat inzwischen aber eine andere Stelle angenommen. Ab 2024 soll die Awo als Träger übernehmen. Als Überbrückung hat der bisherige Quartiersmanager zugesagt, als Koordinator weiterhin einen Tag in der Woche zur Verfügung stehen. Seine Finanzierung ist aber nur bis zum Ende des Jahres gesichert. In einem interfraktionellen Antrag wird die Stadt nun gebeten, die Kosten für die Jahre 2022 und 2023 zu übernehmen.