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Düsseldorf-Wersten: BV 9 folgt Anwohner-Eingaben zu Tempo 7

Neue Spielstraße an der Mergelgasse geplant : BV 9 folgt Anwohner-Eingaben zu Tempo 7

Die Anwohner an der Mergelgasse sollen ihren Willen bekommen. Die Bezirksvertretung 9 hat die Verwaltung aufgefordert, eine Planung für die Einrichtung einer verkehrsberuhigten Zone bis Robert-Mayer-Weg auszuarbeiten.

Nachdem mehrere Anwohner der Mergelgasse in Wersten bei der Bezirksvertretung 9 den Antrag gestellt haben, dass die Straße bis zum Robert-Mayer-Weg verkehrsberuhigt werden soll, folgt das Gremium nun der Bitte. Die Stadtteilpolitiker befürworten die Ausweitung der verkehrsberuhigten Bereiche in der Siedlung und bitten nun die Verwaltung um eine zeitnahe Vorstellung der Planung zur weiteren Beschlussfassung. 

Seit 2012 gibt es in der Siedlung Streit um die von einigen Anwohnern geforderte Ausweisung als Spielstraße. Das bedeutet nämlich auch, dass Verkehrsteilnehmer nur mit sieben Stundenkilometern unterwegs sein dürfen, was dann auch für Radfahrer gilt. Derzeit handelt es sich bei beiden Straßen um Mischfläche: Fußgänger, Autofahrer, Radfahrer und spielende Kinder nutzen gemeinsam die Straße, die über keinen Gehweg verfügt. Nach Angaben der Petenten zeige der Einsatz eines mobiles Tempomessgerätes, dass dort zu schnell gefahren werde.

Die Verwaltung teilt in ihrer Stellungnahme mit, dass bei Geschwindigkeitsmessungen aus diesem Jahr die gefahrene Geschwindigkeit (gemessen in Höhe Mergelgasse/Robert-Mayer-Weg) bei 85 Prozent der Fahrzeuge 25 Kilometer pro Stunde betragen habe. Durch Ausweisung als verkehrsberuhigte Straße müsse das Tempo zwingend reduziert werden. Zu berücksichtigen sei, dass die Nachvollziehbarkeit für eine Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit von sieben km/h umso geringer sei, je größer der verkehrsberuhigte Bereich ausgewiesen ist. Eine Idee der Verwaltung: Um verkehrsberuhigende Maßnahmen zu erwirken, muss beispielsweise ein wechselseitiges Parken angeordnet werden. Alternativ können auch bauliche Maßnahmen (etwa Herstellung neuer Baumscheiben) als Mittel zum Einsatz kommen. In der Regel müssten hierdurch die bestehenden öffentlichen Stellplätze stark reduziert werden. 

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Die Verwaltung sicherte der BV nun zu, das Anliegen im Detail zu prüfen: „Ob eine Erweiterung der bereits beschilderten verkehrsberuhigten Bereiche erfolgen kann, wird dabei festgestellt werden.“ Ein Ergebnis soll im zweiten Halbjahr vorliegen.