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Die Westfalenstraße in Düsseldorf soll sicherer werden

Radverkehr in Düsseldorf : Die Westfalenstraße soll sicherer werden

Die Politiker wollen eine Geschwindigkeitsreduzierung. Die Verwaltung kündigt ein Konzept für die gesamte Straße an, in der unter anderem ein vollständig Radweg fehlt.

Erneut haben sich die Mitglieder der Bezirksvertretung 6 mit dem Verkehr auf der Westfalenstraße beschäftigt und gleich mehrere Anträge zur Verbesserung der Verkehrssituation an die Verwaltung gerichtet. Die rund 800 Meter lange Straße ist nicht sonderlich breit, weshalb es schwierig ist, dort allen Anforderungen der verschiedenen Verkehrsteilnehmer gerecht zu werden. Am Straßenrand wird geparkt, die Stadtbahn U71 und die 701 fahren dort entlang, und an einigen Teilstücken verläuft ein Radweg, der auch über den Bürgersteig geführt wird. Um dort für mehr Sicherheit zu sorgen, hat die Bezirksvertretung nun die Verwaltung gebeten, montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr Tempo 30 einzuführen.

Bis dieser Wunsch umgesetzt wird, sollen Maßnahmen gefunden werden, mit denen gegen das Zweite-Reihe-Parken vorgegangen werden kann. Zudem sollen die Rampen, die den Radweg von der Straße auf den Bürgersteig führen, durch Poller gesichert werden, damit die Rampen nicht mehr zugeparkt werden können.

Außerdem soll die Verwaltung prüfen, ob auf Höhe der Rotdornstraße eine Fußgängerampel installiert werden kann. Dort gebe es durch die Fertigstellung des Einkaufszentrums Rather Carré und der neuen Postfiliale ein hohes Fußgängeraufkommen, begründet die SPD ihren Antrag.

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 Positive Nachrichten von der Verwaltung hat bereits Ratsherr Marcus Münter (CDU) erhalten. Er hatte sich mit Mitarbeitern des Amtes für Verkehrsmanagement vor Ort getroffen, um gemeinsam zu überprüfen, ob der Rad-Schutzstreifen stadteinwärts noch hinter der Kreuzung Am Gatherhof verlängert werden kann. Die Verlängerung sei grundsätzlich möglich, teilte nun die Verwaltung in einem Schreiben mit. „Allerdings ist sie als isolierte Maßnahme aus unserer Sicht nicht sinnvoll. Daher haben wir den Wunsch zum Anlass genommen, für die gesamte Westfalenstraße ein Gesamtkonzept zu erstellen“, sagt die Verwaltung.

Für die Planung sind aber noch einige „Anpassungsschritte“ notwendig. Danach soll das Konzept mit den beteiligten Ämtern, der Politik und der Kleinen Kommission Radverkehr abgestimmt und anschließend der Bezirksvertretung vorgelegt werden. „Bei Zustimmung der Gremien ist aus unserer Sicht eine Umsetzung noch in 2021 möglich“, sagt die Verwaltung.