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Lokalsport: DHC-Damen schreiben Viertelfinale nicht ab

Lokalsport : DHC-Damen schreiben Viertelfinale nicht ab

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In der Hallenhockey-Bundesliga haben die Damen des Düsseldorfer HC das Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft noch nicht ganz abgeschrieben. Durch einen am Ende klaren 9:5 (4:2)-Erfolg beim Aufsteiger und Tabellenletzten Club Raffelberg in Duisburg sicherte sich die Mannschaft von Trainer Nico Sussenburger den dritten Tabellenplatz, liegt aber vor den letzten zwei Spielen noch drei Punkte hinter dem erforderlichen zweiten Tabellenplatz, auf dem zur Zeit Rot-Weiss Köln liegt.

Da RWK, der amtierende Deutsche Hallenhockey-Meister ein weitaus besseres Torverhältnis aufweist, werden sich die Oberkasselerinnen vermutlich mit dem undankbaren dritten Tabellenplatz zufriedengeben müssen. Wie beim 6:1-Hinspielerfolg des DHC konnte Raffelberg lange Zeit gut mithalten, wie die Torfolge beweist. Jennifer Pütz eröffnete den Torreigen mit einer Strafecke zum 1:0 (8.). Der DHC musste jedoch in der 17. Minute den Ausgleich hinnehmen, bevor Greta Gerke und erneut Pütz bis zur 24. Minute das 3:1 herausschossen. Der Anschlusstreffer (25.) schockte die Gäste nicht, denn Katrin Gliem erhöhte noch vor dem Pausenpfiff auf 4:2.

Nach dem Seitenwechsel kam Raffelberg , wie ausgewechselt, aufs Feld und schaffte den Ausgleich (33. und 38. Minute). Jetzt wurde der DHC wach und schoss von der 41. bis zur 47. Minute eine 7:4 Führung durch Isabell Maas, Katrin Gliem und Jennifer Pütz heraus. Das war die Vorentscheidung für die Oberkasselerinnen. Das fünfte Tor der Gastgeberinnen beantwortete der DHC mit zwei weiteren Erfolgen durch Isabell Maas (54.) und Jennifer Pütz (58.)

Während Jennifer Pütz das gesamte Spiel über als Torjägerin und Spielgestalterin glänzte, sorgte die nach langer Zeit wieder genesende Sabine Markert in der Abwehr mit Ruhe und Übersicht dafür, dass sich die Torerfolge der Duisburgerinnen in Grenzen hielten. Sussenburger war trotz des Sieges nicht komplett zufrieden und erklärte: "Wir haben heute etwas zu pomadig und zu langsam gespielt. Das neu ausprobierte Spielsystem hat mal funktioniert, mal auch nicht. Fünf Gegentore sind dafür auch zu viel, obwohl der Sieg am Ende sicher verdient ist."

(RP)