Lasertag: Auf Weltraum-Mission in Gerresheim

Was man im Sommer auch bei schlechtem Wetter machen kann : Auf Weltraum-Mission in Gerresheim

Wir testen die besten Locations für Spiele-Fans. Beim Lasertag versucht man, seine Mitspieler mit so genannten Phasern zu markieren.

Sich einmal wie ein Weltraumkämpfer fühlen? Das ist bei Laserzone möglich. Bei der Funsportart Lasertag spielen mehrere Teams oder Einzelpersonen, bis zu 33 Spieler gleichzeitig, sie treten dabei gegeneinander an und müssen versuchen, sich mit Lasergeräten, genannt Phaser, zu markieren. Jeder Mitspieler erhält eine Spezialweste. Felder auf der Brust, am Rücken und auf den Schultern sind die Ziele. Alle anderen Körperteile bringen keine Punkte. Dabei führen Schnelligkeit, taktisches Geschick und Nervenstärke zum Sieg.

Die Anlage Umgeben von Bowlingbahnen und Spielautomaten befindet sich die Lasertag-Halle auf dem Gelände der Cosmo-Sports-Anlage an der Diepenstraße 83 in Gerresheim. Ein großer Parkplatz macht die Anreise mit dem privaten Pkw möglich, die Bushaltestellen Bertastraße und Josef-Neuberger-Straße sind aber auch nur wenige Gehminuten entfernt.

An der Anlage angekommen, weisen große Schilder den Weg zu dem gewünschten Ort. Fenster gibt es nur wenige und wenn sind sie mit Folien abgeklebt, um optimale Bedingungen für das Lasertag-Spiel zu liefern. Schwarzlicht und Neonfarben geben Orientierungspunkte in der 800 Quadratmeter großen Halle und erzeugen eine galaktische Atmosphäre.

Spaßfaktor Wer bei Lasertag an Kriegsspiele oder „dummes Herumgeballer“ denkt, liegt falsch. Bezeichnungen wie „Waffen“ oder „treffen“ werden vermieden und durch „Laser“ und „taggen“ ersetzt. Zudem dürfen die Besucher keine Tarnkleidung oder militärische Uniformen tragen oder sich vermummen. Würde ihnen sowieso wenig nutzen, da die Räume ohnehin nur schwach erhellt sind.

Beim Lasertag kommt es darauf an, geschickt zu agieren und cool zu bleiben. Nicht immer ganz einfach, denn das Adrenalin bei der spannenden Aktion sorgt garantiert für Herzrasen. In der Regel sind die Spieler ständig in Bewegung und die Halle ist groß und durch viele verschieden hohe Trennwände mit Fensterdurchbrüchen wie ein Labyrinth aufgebaut. Künstlicher Nebel, Musik und Disco-Laser sorgen für zusätzliche Verwirrung.

Da kann es schon einmal passieren, dass man aus Versehen auch seinen eigenen Partner trifft. Ärgerlich, denn dann gibt es Minuspunkte und zudem muss jeder Getroffene immer für einige Sekunden pausieren. In dieser Zeit erlöschen die Lichter der Weste und der Phaser ist gesperrt.

Spaß macht es besonders, verschiedene Strategien auszuprobieren. Ist es besser sich zu verstecken oder den nächsten Raum zu erkunden? Ist es besser im Team oder alleine die Spielrunde zu bestreiten? Die Antwort liefert am Ende ein großer Monitor, auf dem die erreichte Punktzahl jedes Teilnehmers vermerkt ist.

Sommerfaktor Die Spielrunden finden alle in einem Raum statt, der fast vollständig dunkel ist. Der Sommerfaktor ist somit nicht vorhanden. Das ist aber in Ordnung, denn eine Mission dauert nur zwölf Minuten. Und da das Spiel zwar viel Spaß macht, aber auch sehr anstrengend ist und auch nicht ganz preiswert, werden in der Regel nur einige Runden gespielt, so dass man danach wieder die Sonne genießen kann.

Essen und Trinken Verpflegung darf nicht selber mitgebracht werden. Softgetränke können für circa zwei Euro gekauft werden, Schokoriegel kosten einen Euro. Allerdings müssen die im Vorraum verzehrt werden, beim Spielen hat man ohnehin keine Zeit zum Essen.

Zahlen und Fakten Bei Laserzone gibt es 40 Spielvariationen. Eine Mission dauert 12 Minuten und kostet 9 Euro. Es gibt aber Ermäßigungen für mehrere Spiele, Gruppentarife und besondere Sommerferienangebote. Für Erstbesucher fallen zudem einmalig 2,50 Euro für das Erstellen einer Club-Karte an.

Es ist ratsam, vorab seine Spielzeit zu reservieren. Die Anlage ist geöffnet montags bis donnerstags von 10 bis 20 Uhr, freitags und samstags von 10 bis 24 Uhr und sonntags von 10 bis 22 Uhr.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Lasertag - so funktioniert die Funsportart