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Corona Düsseldorf: Inzidenz liegt bei über 150 - Zahlen steigen weiter

Corona-Pandemie : Wocheninzidenz in Düsseldorf liegt bei über 150

Am Mittwoch beraten die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten über weitere Maßnahmen gegen Corona. Unterdessen steigt die Zahl der Infizierten in Düsseldorf weiter an.

Bis Mittwoch wurde bei insgesamt 5273 (+130) Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 767 (-30) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 93 (+7) in Krankenhäusern behandelt, davon 19 (+3) auf Intensivstationen. 4451 (+160) Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 55 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben.

2765 (+90) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 154,4, nach 146 am Vortag. Der Wert gibt die Zahl der bekannt gewordenen Infektionen in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohner an.

Kindertagesstätten, Altenheime und Schulen

In der Kita Seepferdchen bei Kinderhut ist eine Betreuungsperson und in der Kita Spatzennest ein Kind positiv auf Covid-19 getestet worden.

Zwei Covid-19-Infektionen wurden in der Schülerschaft des Walter-Eucken-Berufskollegs festgestellt, eine weitere in der Gemeinschaftsgrundschule Matthias Claudius. Eine Person am Goethe-Gymnasium wurde ebenfalls positiv auf Covid-19 getestet.

Eine Bewohnerin und eine Mitarbeiterin des Tersteegen-Hauses sowie ein Bewohner im Caritas Altenzentrum St. Hubertusstift und zwei Bewohnerinnen der Pro Seniore Residenz Düsseldorf wurden positiv auf Covid-19 getestet. Die Kontaktpersonen werden ermittelt.

Am Dienstag wurden 277 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden insgesamt 353 Abstriche genommen, dazu kommen 157 weitere Abstriche durch den mobilen Service. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 65.413 Abstriche genommen.

Laschet geht mit Forderungskatalog in Bund-Länder-Gespräch

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) zieht am Mittwoch mit einem konkreten Forderungskatalog in die Bund-Länder-Beratungen zum Corona-Krisenmanagement. Kernpunkt: Eine bundesweit einheitliche Wiedereinführung strengerer Kontaktverbote.

Im Visier hat der CDU-Bundesvize vor allem den Privat- und Freizeitbereich. Kitas, Schulen und die Wirtschaft sollen verschont werden. Einen Lockdown mit Herunterfahren des gesamten öffentlichen Lebens oder Ausgangssperren will der CDU-Bundesvize nicht.

Stattdessen will Laschet in der Video-Konferenz der 16 Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dafür werben, dass alle privaten Treffen auf das gesellschaftlich notwendige Maß beschränkt werden. Alle privaten Feiern und überflüssigen sozialen Kontakte sollten aus seiner Sicht jetzt abgesagt werden. Polizeikontrollen in den Wohnungen will er aber nicht.

(csr)