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Rhein-Kreis Neuss: Coronainfektionen rückläufig

Corona im Rhein-Kreis Neuss : Wieder weniger Corona-Infizierte im Rhein-Kreis

Vier Menschen aus Neuss – drei Frauen im Alter von 71, 81 und 82 Jahren sowie ein 85-jähriger Mann – sind an den Folgen einer Erkrankung mit dem Coronavirus verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf 464. Im Rhein-Kreis Neuss ist aktuell bei 10.515 Personen (Vortag: 11.111) eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen.

Kreisweit 54.851 Personen (Vortag: 53.209) sind wieder von der Infektion genesen.


 Der 7-Tage-Inzidenz-Wert des Robert-Koch-Instituts (RKI) liegt für den Rhein-Kreis Neuss bei 1 516,1 (Vortag: 1 490,5). Die NRW-Hospitalisierungsrate liegt bei Seit Pandemie-Beginn wurden im Rhein-Kreis Neuss 65.830 (Vortag: 64.780) Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Von den aktuell 10 515 Infizierten gehören 3 333 (Vortag: 3 542) der Gruppe der unter 20-Jährigen an.

Der Aufenthaltsort der derzeit mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Städte und die Gemeinde im Kreis:


 Neuss: 3 779 (Vortag: 3 953)
Dormagen: 1 501 (Vortag: 1 542)
Grevenbroich: 1 322 (Vortag: 1 420)
Meerbusch: 1 186 (Vortag: 1 280)
Kaarst: 998 (Vortag: 1 005)
Korschenbroich: 757 (Vortag: 845)
Jüchen: 530 (Vortag: 574)
Rommerskirchen: 375 (Vortag: 351)

Bei den durch den Kreis beauftragen Anbietern von kostenfreien Antigen-Schnelltests wurden in der vergangenen Woche insgesamt 174.654 Testungen (Vorwoche: 164.812)  durchgeführt. Hierbei waren 4 799 (Vorwoche: 5 289) Ergebnisse positiv.

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In den Corona-Testzentren Neuss und Grevenbroich sowie durch die mobilen Impfteams sind in der vergangenen Woche 1 536 PCR-Testungen (Vorwoche 1 845) vorgenommen worden. Seit dem 11. März 2020 wurden hier insgesamt 118 928 Testungen durchgeführt, von denen bislang 31.053 positiv waren. Diese Zahlen umfassen nicht die Testungen in Arztpraxen und Krankenhäusern im Kreisgebiet sowie von Reiserückkehrern an Flughäfen oder Grenzstationen.

„Impfungen sind weiter der Schlüssel zum Erfolg bei der Bewältigung der Pandemie. Neben den Auffrischungsimpfungen ist es vor allem wichtig, dass sich alle noch Ungeimpften impfen lassen. Es gibt keinen Grund, noch weiter mit einer Impfung zu warten“, appelliert Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. „Mit jeder Impfung schützen wir auch Kinder und Vorerkrankte, für die es noch keinen Impfstoff gibt“, sagt Petrauschke, der dazu aufruft, schnellstmöglich einen Impftermin beim Haus- oder Betriebsarzt zu vereinbaren oder die Möglichkeit zu nutzen, sich ohne Termin bei einem der mobilen Impfangebote des Kreises oder in dessen Impfzentrum in Neuss impfen zu lassen.

Das wichtigste Ziel sei aktuell weiter, die Infektionszahlen zu senken, erläutert Petrauschke. Dies sei unerlässlich, um eine drohende Überlastung der Krankenhäuser zu vermeiden und Menschenleben zu schützen. „Jeder einzelne ist nun aufgerufen, eigenverantwortlich zu handeln und nicht unbedingt notwendige Infektionsgefahren zu vermeiden. Hierzu gehört neben einer Reduzierung von Kontakten auch, möglichst eine Maske zu tragen – sei es in der Schule, am Arbeitsplatz oder bei Kontakten in der Freizeit.