Basketball: Basketballer des TVV im freien Fall

Basketball: Basketballer des TVV im freien Fall

Das war's. Nach einer 60:80 (34:41)-Niederlage beim VSTV Wuppertal sind die Landesliga-Basketballer des TV Voerde nicht mehr vor dem Abstieg zu retten. Dies bedeutet den zweiten Abstieg in Folge.

Wegen weiterer Ausfälle gingen die Voerder mit einer Mannschaft ins Rennen, die ein Durchschnittsalter von 18 Jahren hatte. Trotz dieser Jugend hielten die Gäste lange mit, spielten clever gegen die körperlich deutlich überlegenen Gastgeber. Am Ende war die Unterlegenheit bei den Rebounds für den TVV aber nicht zu kompensieren.

TVV: T. Rauhut (7), Schröder (19), D. Friedrichs (2), O. Friedrichs (6), Brehm (12), Schröder, Pfumfel (9), M. Rauhut (3).

Hausgemachtes Problem?

Nach Informationen aus dem engeren Umfeld könnte der freie Fall aus der Oberliga aber ein hausgemachtes Problem sein. So soll sich Trainer Reinhard Rauhut mit Dominik Rütten und einigen anderen wichtigen Akteuren wie Rudi Sita überworfen haben, da sie die Aufstellung eines seiner Söhne mehrfach kritisierten. Rauhut indes bemängelte immer wieder die zu lasche Trainingseinstellung und -beteiligung einiger Spieler, speziell Rütten. Dies sei am Ende auch der Grund für die Suspendierung Rüttens und Sitas gewesen sein. Trotz der guten Jugendarbeit des Vereins ist es aber fraglich, ob es Sinn macht, auf die besten Akteure zu verzichten – die letzten Siege gelangen, als beide noch dabei war.

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Situation ist bedrohlich

Mehr als gute Ansätze sind aktuell bei der stark verjüngten und umgebauten Mannschaft nicht zu sehen – und ein weiterer Absturz ist zu befürchten. "Mit der Truppe könnten sie auch gut in die Bezirksliga durchgereicht werden", stuft ein Insider die Situation als bedrohlich ein. Angeblich seien Rütten und Sita weiterhin nicht abgeneigt für Voerde zu spielen, allerdings nicht unter diesen Umständen.

Sollte sich nichts ändern könnte es nach nach diesen Informationen dazu kommen, dass neben Rütten und Sita einige andere Spieler, die aktuell von Rauhut als verletzt gemeldet werden, für einen anderen Verein in der Umgebung auflaufen, um ein Ausrufezeichen zu setzen. Daher sollte sich die Abteilungsleitung beim TVV schnell zusammensetzen, um diesen drohenden Super-Gau abzuwenden. Schließlich tun auch den talentiertesten Nachwuchsspielern einige Routiniers zur Unterstützung gut – und helfen bei der Entwicklung.

(RP)