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Touristenmagnet Eurovision Song Contest: Warum Düsseldorf begeistern wird

Touristenmagnet Eurovision Song Contest : Warum Düsseldorf begeistern wird

Düsseldorf (RPO). Im Mai wird Düsseldorf zum Zentrum der Lena-Mania und Treffpunkt aller Song-Contest-Fans. Hunderte von Musikfachleuten, Medienprofis und zahllose Zuschauer des Wettbewerbs reisen dann in die Metropole am Rhein. Warum sie sich hier garantiert nicht langweilen werden, verraten wir hier.

Von der längsten Theke der Welt, einem mysteriösem Gebräu namens Altbier und einer Luxus-Shoppingmeile mit dem Kürzel Kö hat fast jeder Nicht-Düsseldorfer schon mal gehört. Doch es gibt noch viele Gründe mehr, warum die Landeshauptstadt von NRW unbedingt einen Besuch wert ist.

Düsseldorf ist NRWs Kulturhauptstadt. Das zeigt die diesjährige Quadriennale eindrücklich. Aber auch im Mai können sich Kunstfans auf Hochkarätiges freuen: Das NRW Forum präsentiert Fotos aus den 60er und 70er Jahren, festgehalten von weltberühmten Künstlern wie Richard Avedon und Robert Mapplethorpe.

Über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt sind auch die Kunstsammlung NRW und das Museum Kunst Palast. Freunde des gesprochenen Worts kommen im Traditionstheater "Kom(m)ödchen" auf ihre Kosten, hier debütierte schon Entertainer Harald Schmidt Heute trifft sich hier die Crème de la Crème der deutschen Kabarett- und Comedy-Szene.

Altbier, Killepitsch und Sauerbraten

Praktisch: Nach einer Vorführung tritt man direkt an die längste Theke der Welt. Hier kann man sich mit der Menge der Feierwütigen einfach durch die Sträßchen der Altstadt mit ihren Kneipen, Bars und Clubs treiben lassen, aber gleichzeitig auch die kulinarischen Besonderheiten der Stadt kennen lernen.

  • Fotos : Im Medienhafen ist Leben
  • Fotos : Die Rheinpromenade erwacht
  • Fotos : Louis-Vuitton-Wiedereröffnung an der Kö

Bestens dazu geeignet sind Traditions-Brauhäuser wie das Uerige, Füchschen oder Schumacher, alle nur einen Steinwurf voneinander entfernt. Hier lernt man nicht nur Düsseldorfer in ihrem ureigenen Wohnzimmer kennen, sondern kann auch Altbier-Variationen testen (auf ein Pils sollte man besser verzichten) oder mit lokalen Spezialitäten wie dem Rheinischen Sauerbraten eine Grundlage für weitere Flüssignahrung schaffen. Empfehlenswert vor allem, wenn man eine andere hochprozentige Spezialität, den Killepitsch, testen will.

Shopping abseits vom Mainstream

Wer sich von kulinarischen Rundumschlag verdaut hat, kann tagsüber einer weiteren Lieblingsbeschäftigung der Düsseldorfer frönen, dem Shopping. Auf der Königsallee ballen sich die Luxusboutiquen. Edeldesigner wie Joop, Prada oder Armani bieten hier ihre neuesten Kreationen an.Wer sich das nicht leisten kann, beäugt einfach die Passanten und ihren Schicki-Micki-Faktor.

Wer auf Ausgefalleneres steht, sollte einen Abstecher in ehemalige Arbeiterviertel Flingern machen. Im neuen Hot Spot haben sich viele kreative Label wie "667", NewYorkRioTokyo" in kleinen Läden angesiedelt. Hier kann man außerdem einem der originellesten Büdchen der Republik einen Besuch abstatten. Rocksänger Ricky Shane steht hinter der Ladentheke und trällert schonmal einen seiner alten Hits.

Gehry-Bauten und Yachthafen

Nach so viel urbanem Stress steht Erholung an. Bestens dazu geeignet ist ein Nickerchen auf einer Rheinwiese oder ein Spaziergang an der Rheinpromenade mit Blick auf die Villen des Nobelviertels Oberkassel. Von hier aus legen auch die Boot der Weißen Flotte ab. Mit ihnen schippert man beispielsweise ins idyllische Kaiserswerth. Im ältesten Viertel der Stadt wartet nicht nur die Ruine der Kaiserpfalz, sondern auch die angeblich beste Currywurst der Stadt.

Die Konkurrenz-Brater befinden sich im Medienhafen, dem jüngsten Viertel Düsseldorfs. Hier ist alles etwas schicker und hipper, im "Curry" wird die schnöde Wurst auf Wunsch auch mit Blattgold serviert. Lohnenswert ist ein Trip in das ehemalige "Schmuddelviertel" aber auf jeden Fall, nicht zuletzt wegen der schon von weitem sichtbaren Gehry-Bauten, die mit ihren runden Formen die Skyline der Stadt prägen. Von hier aus kann man auch einen kurzen Abstecher in den kleinen, aber feinen Yachthafen der Stadt machen und anschließend in einer der zahlreichen schicken Bars das Spiel "Sehen und gesehen werden" spielen.

Die Party-Zentrale von NRW

Nicht nur tagsüber ist der Medienhafen Treffpunkt der Schicken und Schönen. Am Wochenende treffen sich hier die Party People der Region. Die Rudas Studios sind für ihre Nobelpartys bekannt, im 3001 geht es etwas legere zu, hier legen House-DJs aus aller Welt auf. Ebenfalls über die Stadtgrenzen hinaus bekannt sind die Nachtresidenz, Treffpunkt der Schönen der Nacht, und Les Halles im alten Güterbahnhof, hier wird zu Funky bis House Music bis in die frühen Morgenstunden getanzt.

Infos zu Düsseldorf:

Allgemein: Düsseldorf Marketing und Tourismus GmbH, www.duesseldorf-tourismus, Homepage der Stadt www.duesseldorf.de

Kultur: www.nrw-forum.de, www.kunstsammlung.de, www.museum-kunst-palast.de, www.kommoedchen.de

Brauhäuser: www.uerige.de, www.schumacher-alt.de, www.fuechschen.de

Kulinarisches: www.killepitsch.de, www.lowensenf.de

Szene: Alle Infos rund ums Partyleben bei www.tonight.de, Clubs: www.nachtresidenz.de, www.rudas-studios.de, www.d-3001.de, www.checkers-club.de

Hier geht es zur Bilderstrecke: Düsseldorfer Highlights

(mais/born)