Vergewaltigung in Mülheim: Stadt prüft Ausweisung der Familien

Brutale Tat in Mülheim : Stadt prüft Ausweisung der Familien von mutmaßlichen Vergewaltigern

Mehrere 12- und 14-Jährige sollen in Mülheim eine junge Frau vergewaltigt haben. Alle sind bulgarischer Herkunft. Ob die Familien nun in Deutschland bleiben dürfen, steht der Stadt zufolge auf dem Prüfstand.

Im Fall der mutmaßlichen Vergewaltigung einer jungen Frau durch eine Gruppe aus Bulgarien stammender Jugendlicher prüft die Stadt Mülheim die Ausweisung der Familien der Tatverdächtigen. „Nach EU-Recht ist es möglich, ihnen unter bestimmten Umständen die Freizügigkeit zu entziehen“, sagte ein Sprecher der Stadt Mülheim unserer Redaktion.

Demnach muss die Stadt den Familien aus Bulgarien nachweisen können, dass sie keiner geregelten Arbeit nachgehen und keine intensive Arbeitssuche betreiben. „Andernfalls können wir nichts machen. Wegen der möglichen Taten ihrer Kinder können wir sie nicht nach Bulgarien zurück schicken“, so der Stadtsprecher. Seinen Angaben zufolge wohnen die fünf Familien seit zwei bis vier Jahren in Mülheim. Zuerst hatte die „Neue Westfälische“ darüber berichtet.

Insgesamt drei 14-Jährige und zwei Zwölfjährige stehen im Verdacht, am Freitagabend in Mülheim eine junge Frau in einem Waldstück vergewaltigt zu haben. Der Fall hatte bundesweit für Entsetzen gesorgt.

(csh/dpa)
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