Oscars 2018: Die größten Gewinner und Verlierer der Geschichte

Hollywoods begehrteste Trophäe: Die größten Gewinner und Verlierer in der Geschichte der Oscars

Wissen Sie, wer der jüngste Oscar-Gewinner ist? Oder wer bereits etliche Male nominiert war und trotzdem nie gewonnen hat? Wir haben die spannendsten Oscar-Statistiken für Sie zusammengestellt.

20 Jahre ist es her, dass "Titanic" 14 Mal für einen Award bei der Oscar-Verleihung nominiert war. Doch damit ist die Tragödie nicht allein: Auch "La La Land" (2017) und "Alles über Eva" (1950) hatten 14 Oscars in Aussicht. In unserer Grafik sehen Sie, welche Filme hinter den Spitzenreitern folgen.

Auch bei den Gewinnern liegt "Titanic" vorne - mit elf Oscars. Aber auch dieses mal ist der Film nicht alleiniger Spitzenreiter: "Ben-Hur" und "Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs" räumten genauso viele Awards bei den Oscars ab. Nur zwei weniger bekam der Film "Gigi", der damit in allen Kategorien gewann, in denen er 1958 nominiert war.

90 Mal waren Mitglieder der Familie Newman für einen Oscar nominiert - sechs Newmans aus zwei Generationen. Wer von ihnen wie oft nominiert war, sehen Sie in der Grafik:

2015 hat zum bisher letzten Mal ein Deutscher einen Oscar gewonnen: Dirk Wilutzky für "Citizenfour" als bester Dokumentarfilm. Hier sehen Sie die Liste der deutschen Gewinner:

Zahlreiche Schauspieler, Regisseure, Tontechniker oder Kostümbildner waren mehrfach für einen Academy-Award nominiert, haben ihn aber nie gewonnen. Gleich 16 Mal ist das dem Tontechniker Greg P. Russel passiert. Nominiert war er unter anderem für die Filme "Die Maske des Zorro", "Transformers 3" und "James Bond 007: Skyfall". Seine erste Oscar-Nominierung bekam er 1990 für "Black Rain".

Nur wenige Schauspieler waren älter als 60 Jahre, als sie einen Oscar für ihre schauspielerische Leistung bekommen haben. Sehen Sie hier die ältesten Preisträger in den Kategorien "bester Hauptdarsteller" und "bester Nebendarsteller" :

Und hier die jüngsten Preisträger in den Kategorien "bester Hauptdarsteller" und "bester Nebendarsteller":

Für Meryl Streep ist es schon Routine, für einen Oscar nominiert zu sein. 20 Mal gehörte sie zu dem Kreis der Schauspieler, die auf einen Academy-Award hoffen durften. Damit liegt sie deutlich vor den auf sie folgenden Kollegen Katharine Hepburn und Jack Nicholson.

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Bei den meisten Oscar-Auszeichnungen liegt hingegen Katharine Hepburn mit vier Awards vorne. Meryl Streep hat wie viele weiter Kollegen bisher drei Mal einen Oscar gewonnen.

Walt Disney ist der Abräumer bei den Oscars. Mit seinen Filmen hat er 22 Awards in den regulären Kategorien gewonnen. 26 sind es, wenn man die Sonderpreise hinzu zählt.

Regisseur William Wyler hat als bisher einziger Regisseur drei Mal die Kategorie "bester Film" gewonnen.

Woody Allen führt gleich zwei Oscar-Statistiken an: Sieben Mal gewann ein Film, bei dem er Regie führte, in einer der Darsteller-Kategorien.

16 Mal war Allen für das "beste Drehbuch" nominiert. Diesen Preis gewann er drei Mal.

So manch ein Regisseur hat in der Geschichte Hollywoods nicht nur Regie geführt, sondern auch in seinem eigenen Film mitgespielt. Drei Regisseure haben es so geschafft, mit ihrem eigenen Film einen Oscar als Schauspieler zu gewinnen:

Das Filmgeschäft ist auch ein Familiengeschäft. Zwei Familien haben es geschafft, in drei Generationen Oscars zu gewinnen: Die Hustons mit Walter Huston und seinem Sohn John (beide 1948) sowie Anjelica, die 1985 beste Nebendarstellerin wurde. Die Coppolas gewannen mit Carmine Coppola (1974), ihrem Sohn Francis Ford (1970) und Enkelin Sofia Coppola (2003) ebenfalls in drei Generationen einen Oscar-Award.

(rent)