Oscars 2019: Kevin Hart wird der neue Moderator der Verleihung

Academy gibt bekannt: Kevin Hart moderiert die Oscar-Verleihung 2019

Die Oscar-Verleihung am 24. Februar wird für Kevin Hart ein ganz besonderer Abend. Für den US-Comedian und Schauspieler geht ein Traum in Erfüllung: Er darf die Gala moderieren und verspricht schon jetzt eine „besondere Show“.

Seine Kür zum Moderator der 91. Verleihung der prestigeträchtigen Filmpreise gab Kevin Hart (39) am Dienstag auf Instagram bekannt. Die Filmakademie Academy of Motion Picture Arts and Sciences legte mit einem Tweet nach, in dem sie Hart „in der Familie“ willkommen hieß.

Erst Stunden zuvor hatte das Branchenmagazin „The Hollywood Reporter“ einen Artikel gepostet, in dem die Rolle des Oscar-Moderators als „der am wenigsten begehrte Job in Hollywood“ geschmäht wird.

Hart ist ganz offensichtlich anderer Meinung. Schon seit Jahren sei die Oscar-Moderation auf seiner Liste der Traumjobs, schrieb er auf Instagram. Seine Berufung habe ihn daher einfach umgehauen. „Mit auf die legendäre Liste der Gastgeber zu kommen, die diese Bühne beehren, ist unglaublich. Ich weiß, dass meine Mama jetzt von einem Ohr zum anderen lächelt.“ Und er werde sicherstellen, dass die Oscars „etwas Besonderes“ würden, versprach er.

Mit Rollen in Filmen wie „Ride Along“, „Jumanji: Willkommen im Dschungel“ und „Night School“ hat sich Hart zu einem gutbezahlten Star in der Branche gemausert. Kollegen wie Martin Lawrence und Chris Rock, der 2005 und 2016 selbst Gastgeber der Oscar-Verleihungen war, gratulierten ihm zu seiner neuen Aufgabe. „Verdammt, ich habe einen weiteren Job an Kevin Hart verloren“, witzelte Rock auf Instagram in Anlehnung an einen Scherz, den er in seinem Eröffnungsmonolog bei der Oscar-Gala 2016 vom Stapel ließ. „Sie haben die beste Person für den Job bekommen.“

Den Staffelstab der Oscar-Moderation übernimmt Hart vom Comedian Jimmy Kimmel, der durch die letzten zwei Oscar-Galas führen durfte. Unvergessen ist etwa die beispiellose Panne bei der Verleihung 2017, als zunächst der falsche Beitrag in der Königskategorie „Bester Film“ zum Sieger ausgerufen wurde.

Die letzte Oscar-Zeremonie erlebte dann in den USA ein historisches Einschaltquoten-Tief, weswegen die Filmakademie für die nächste Show gleich eine Reihe von Änderungen plant. Dazu gehört eine auf drei Stunden gestutzte Übertragung der Gala. Preise in bestimmten Sparten sollen in den Werbepausen vergeben und Ausschnitte aus Dankesreden der Gewinner zudem erst im späteren Verlauf des Abends ausgestrahlt werden.

(hebu/dpa/AP)
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