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So hält der Handy-Akku länger

Neue Sicherheitsbestimmungen auf US-Flügen : Zehn Tipps, damit der Akku länger hält

Aus Angst vor Terroranschlägen dürfen Passagiere auf US-Flügen nicht mehr mit leeren Akkus reisen. Wer auf Nachfrage sein elektronisches Gerät anschaltet, beweist, keine Bombe mit sich zu führen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Laufzeit des Akkus von Ihrem Smartphone oder Tablet verlängern. Nicht nur USA-Reisende wünschen sich Akkulaufzeiten, die einen Transatlantikflug überdauern.

1. Tipp: Multitasking zulassen Viele Smartphone-Nutzer haben sich angewöhnt, Apps zu schließen, damit Programme im Hintergrund keinen Strom verbrauchen. Mit dem aktuellen Betriebssystem iOS 7 schützt Apple den Akku vor Apps, die im Hintergrund laufen. Wer ständig in die Multitasking-Ansicht wechselt, um Apps zu schließen, verbraucht mit diesem Vorgang mehr Strom, als wenn diese im Hintergrund ruhen.

2. Tipp: Werbeapps meiden Verschiedene Apps stehen in zwei Versionen zur Verfügung. Die kostenpflichtigen Varianten verbrauchen oft weniger Strom, wie verschiedene Analysen zeigen. Der Grund: Die kostenlosen Apps werden mit Werbebannern gegenfinanziert, die ständig neue Botschaften aus dem Netz nachladen und auf stromfressende Funktionen wie die Standorterkennung zurückgreifen. Kostenlose Programme fallen auch häufig durch eine weniger sorgfältigere Programmierung auf.

3. Tipp: Nicht am Kabel betreiben Akkus von modernen Smartphones und Tablets erfordern in ihrer Pflege neues Denken. Die alte Regel, einen Akku möglichst oft und vollständig zu entladen, gilt nicht mehr. Auch sollte ein Gerät nicht über längere Zeiträume betrieben werden, wenn es an der Stromversorgung angeschlossen ist. Eine optimale Lebensdauer gibt es, wenn das Gerät ständig nach Bedarf be- und entladen wird.

4. Tipp: Bewegliche Hintergründe deaktivieren Wer sein iPhone oder iPad mit der neusten Betriebssystemversion iOS 7 betreibt, hat die Möglichkeit, bewegliche Hintergründe (Parallax-Wallpaper) einzusetzen. Diese dynamischen Hintergründe verbrauchen aber unnötigen Strom. Wer ein normales Bild einsetzt, kann die Akkulaufzeit verlängern.

5. Tipp: Bildschirmhelligkeit anpassen Diese Funktion wird oft vergessen. Bei jedem Smartphone und Tablet lässt sich die Helligkeit des Bildschirms einstellen. Wer sein Gerät nicht mit kompletter Helligkeit betreibt, sondern in den Auto-Modus wechselt, spart Strom. Sensoren passen die Helligkeit des Displays an die Umgebung an. Viele Nutzer haben festgestellt, dass sie noch mehr sparen können, wenn sie das Display manuell auf eine sehr geringe Helligkeitsstufe stellen.

6. Tipp: Nicht benötigte Dienste ausschalten Dieser Tipp ist ein Klassiker, sei aber noch einmal wiederholt: Ortungsdienste, WLAN und Bluetooth fressen Strom. Wer diese Dienste nicht nutzt, sollte diese deaktivieren. Sowohl bei Android- als auch iOS-Geräten sind die Einstellungsmöglichkeiten für diese Dienste mittlerweile mit einem Fingerwisch zu erreichen. Wer beim iPhone zudem auch während des Tages häufiger in den "Nachtmodus" wechselt (Mondsymbol), blockiert nicht nur sämtliche Push-Mitteilungen, sondern spart auch Akku.

7. Tipp: Hintergrundaktualisierung deaktivieren Mit dem aktuellen iOS-Betriebssystem haben in der Apple-Welt auch die automatischen Updates für die Apps Einzug gehalten. Sobald die Hersteller eine neue Version einer App zur Verfügung stellen, wird diese im Hintergrund geladen. Der ständige Kontakt zwischen Smartphone und Server beansprucht Strom. In den Einstellungen können die Hintergrundaktualisierungen sowohl bei Android- als auch bei iOS-Geräten ausgeschaltet werden. Nutzer sollten lieber einmal pro Woche ihre Apps per Hand auf eine Verbesserung überprüfen.

8. Tipp: Hitze meiden Wer sein Gerät der prallen Sonne aussetzt, wird feststellen, dass die Akkuanzeige schneller als gedacht zurückgeht. Extreme Temperaturen schaden vor allem einem vollen Akku. Im Sommerurlaub sollte also nicht nur der Kopf im Schatten gehalten werden.

9. Tipp: Stromspar-Apps nutzen Von diesem Tipp profitieren vorallem Android-Nutzer. Die App Longevity AkkuOptimal analysiert nicht nur den Akkuverbrauch, sondern verwaltet alle stromfressenden Funktionen an einem Ort. Die Premium-Version kostet weniger als 5 Euro im Jahr. Diese komfortable Steuerung gibt es für Apple-Geräte nicht. Einige iOS-Nutzer empfehlen die ActMonitor (0,89 Euro), die berechnet, wie lange der Akku noch hält.

10. Akkupack dabei haben Inzwischen sind die mobilen Akkupacks handlich und leistungsfähig geworden. Mit diesen Geräten können Smartphones und Tablets über die üblichen Anschlüsse unterwegs mehrfach aufgeladen. Aktuell werden häufig die Ladegeräte Astro3E 10.000mAh von Anker (ca. 30 Euro) oder EasyAcc Super 12000mAh (ca. 35 Euro) empfohlen.

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(dafi)