Frauen-WM 2019: Inka Grings kritisiert DFB-Führungsspielerinnen

„Es ist enttäuschend“ : Inka Grings kritisiert DFB-Führungsspielerinnen

Ex-Nationalstürmerin Inka Grings hat in einer Kolumne die Fürhungsspielerinnen der DFB-Elf kritisiert. Lena Goeßling, Alexandra Popp und Verena Schweers sprach Grings dabei direkt an.

Die frühere Nationalstürmerin Inka Grings hat die Leistungen der erfahrenen deutschen Fußballerinnen bei der WM in Frankreich kritisiert. "Es ist enttäuschend, dass die Führungsspielerinnen spielerisch nicht überzeugend eingreifen. Lena Goeßling, Alexandra Popp, Verena Schweers: Das sind alles Spielerinnen mit internationaler Erfahrung, von denen ich ein Stück weit mehr erwarte", schrieb Grings in ihrer WM-Kolumne für das Nachrichtenportal t-online.de.

Umso bemerkenswerter sei das Auftreten der jungen Spielerinnen Giulia Gwinn (19), Klara Bühl (18) und Lena Oberdorf (17), die "vor Selbstbewusstsein strotzen und mit ihrer Frische und Dominanz glänzen". Positiv sei insgesamt festzuhalten: "Das Kollektiv ist entscheidend und funktioniert. Man spürt, dass diese Mannschaft eine Einheit ist."

Die zweimalige Europameisterin, die im Männerfußball als Trainerin des Regionalliga-Absteigers SV Straelen arbeitet, listet den zweimaligen Weltmeister Deutschland in ihrem Favoriten-Ranking aber derzeit nur auf Rang fünf hinter Titelverteidiger USA, Gastgeber Frankreich, Norwegen und Australien.

(lt/sid)
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