Pierre-Emerick Aubameyang: Arsene Wenger scherzt über Transfer

Wechsel rückt näher : Arsenal-Trainer Wenger scherzt über Aubameyang-Transfer

Der Transferpoker um BVB-Stürmer Aubameyang zieht sich weiter hin. Arsenal-Coach Arsene Wenger hält sich zu den Erfolgsaussichten bedeckt. Doch nach dem Abschied von Alexis Sanchez scheint die Verpflichtung Aubameyangs bevorzustehen.

Der Wechsel des Stürmers Pierre-Emerick Aubameyang von Borussia Dortmund zum FC Arsenal rückt offenbar näher. Arsenal-Coach Arsene Wenger bestätigte am Dienstag entsprechende Verhandlungen und erklärte, die Verpflichtung des Gabuners sei "ein möglicher Schritt". Wie zuversichtlich er sei, dass der Transfer klappe, ließ Wenger allerdings offen. "Man weiß nie, wie nahe man dran ist. Die abschließende Entscheidung ist noch nicht gefallen", sagte der Trainer des Premier-League-Klubs.

Während der Pressekonferenz mit Wenger gab es eine Rückkopplung und ein heftiges Piepen. "Das war er vielleicht. Er steht auf der Leitung", scherzte Wenger. Die Voraussetzungen für eine Aubameyang-Verpflichtung sind nach dem Abschied von Alexis Sanchez zum englischen Fußball-Rekordmeister Manchester United geschaffen. Im Gegenzug für Sanchez wechselt der frühere BVB-Angreifer Henrich Mchitarjan von Manchester nach London. Aubameyang soll die Offensive der Gunners noch weiter verstärken. Laut Medienberichten soll sich der 28 Jahre alte Gabuner bereits mit Arsenal einig sein.

Ob der Deal schnell über die Bühne geht, könnte davon abhängen, ob Arsenal-Reservist Olivier Giroud ein Teil des Geschäftes wird. Angeblich will der BVB den 31 Jahre alten französischen Angreifer bis zum Saisonende ausleihen.

BVB-Coach Peter Stöger wünscht sich derweil mehr Ruhe im Verein und eine schnelle Entscheidung. Wie konkret die Gespräche seien, dazu könne er nichts sagen, meinte der Österreicher. "Ich kann nur sagen, dass wir irgendwann gerne eine Lösung hätten. Egal, wie sie aussieht. Da spreche ich vermutlich vielen aus der Seele. Alles was Klarheit bringt, würde uns als Mannschaft guttun", ergänzte der Trainer.

Offenbar liegen die Klubs bei der Ablösesumme aber noch ein gutes Stück auseinander. Die Gunners sollen ihr erstes Angebot vom Sonntag in Höhe von 50 Millionen Euro um knapp zehn Millionen Euro aufgestockt haben. Das läge aber noch deutlich unter den 70 Millionen Euro, die der BVB für Aubameyang angeblich erlösen will. Der Bundesligist wollte sich zu den Spekulationen bisher nicht äußern. "Wir kommentieren keine Mediengerüchte", hatte BVB-Mediendirektor Sascha Fligge erklärt.

Arsenal-Fans spekulierten unterdessen in den sozialen Medien, Mchitarjan habe den Wechsel Aubameyangs schon bestätigt. In einem Vorstellungsvideo, das der FC Arsenal am Montag bei Youtube veröffentlichte, scheint Mchitarjan zu sagen: "Pierre, willst du mal hier rüberkommen?" Das Video wurde später wieder gelöscht.

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(areh/dpa)
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